Walser zu Schule: Schmied mit Stellenkürzungen auf Gehrers Spuren

Grüne sehen annähernd 12.000 Jobs gefährdet

Wien (OTS) - "Man fühlt sich zurückerinnert an die unseligen Zeiten, in denen Elisabeth Gehrer das Bildungssystem kaputt gespart hat", so Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen. Gehrer hat die Qualität des Unterrichts heruntergewirtschaftet - durch Streichung von Klassenvorstandsstunden, Erhöhung der Arbeitszeit mittels Supplierverpflichtung, Streichung von Unterrichtsstunden und anderen Sparmaßnahmen. Schmied betreibt nun weitere Verschlechterungen für die Schulen. "Wenn Schmieds Pläne konsequent durchgezogen würden, bedeutet das den Arbeitsplatzverlust für annähernd 12.000 LehrerInnen", kritisierte Walser. "Was ist mit jenen JunglehrerInnen, die jetzt ihr Studium abschließen und auf eine Anstellung hoffen? Sie müssen jetzt wohl mit einem Aufnahmestopp rechnen."

Kein Bildungssparen in Krisenzeiten

"In Krisenzeiten Geld bei Schule und Ausbildung zu sparen, ist grob fahrlässig und vernichtet die Chancen unserer Kinder", so Walser. "Die Bildung braucht gerade in Krisenzeiten mehr Geld. Um die besten LehrerInnen zu gewinnen, brauchen wir eine neues Dienst- und Besoldungsrecht und keine radikalen Sparmaßnahmen!" Die geplante Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung verschlechtert die Situation für die LehrerInnen gravierend. Gefordert sind Maßnahmen, die sie fit machen für die Schule der Zukunft, wie Schmied immer so schön formuliert, so Walser.

Die LehrerInnen leiden bereits jetzt unter äußerst schwierigen Arbeitsbedingen. Burn-out, Krankenstände und stressbedingte psychische Erkrankungen nehmen laufend zu. Für LehrerInnen gibt es keine geeigneten Arbeitsplätze an Schulen, sie übernehmen immer mehr Erziehungs- und Sozialarbeit. "Wenn Schmied international übliche Verhältnisse herstellen will, dann muss sie die Qualität der Arbeitsplätze erhöhen, Supervision anbieten und SozialarbeiterInnen sowie SchulpsychologInnen an allen Schulen bereitstellen", forderte Walser.

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