St. Anna Kinderkrebsforschung: Mehr Platz für innovative Forschung

Wien (OTS) - Die Forscher der St. Anna Kinderkrebsforschung erhielten Anfang 2009 mehr Raum: Die Labors übersiedelten in das neue Zentrum neben dem St. Anna Kinderspital, am Zimmermannplatz 10. Die Forschungseinrichtungen, die bisher im Dachgeschoss des Kinderspitals untergebracht waren, platzten bereits aus allen Nähten. Neue Geräte fanden keinen Platz, wichtige Forschungsarbeiten waren in Mitleidenschaft gezogen. Am Mittwoch, dem 25. Februar 2009 wurde im Beisein von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, Bundesminister Dr. Johannes Hahn, Bürgermeister Dr. Michael Häupl und WKW-Präsidentin KR Brigitte Jank die offizielle Eröffnung gefeiert.

Der Grund, auf dem der Neubau errichtet wurde, ein ehemaliger Marktplatz, wurde von der Gemeinde Wien zur Verfügung gestellt, das Gebäude von einer Leasinggesellschaft errichtet. Eine Brücke verbindet den Neubau des Forschungsinstituts mit dem Kinderspital. "Die räumliche Anbindung an das St. Anna Kinderspital und die intensive Zusammenarbeit stellen eine wichtige Grundvoraussetzung für die vergangenen und künftigen Forschungserfolge dar", erklärt Univ. Prof. Dr. Helmut Gadner, Leiter der St. Anna Kinderkrebsforschung.

"Für die Energieversorgung des Gebäudes wurde eine innovative Lösung gewählt", erläutert Architekt Hans Hohenegger: "Unter Ausnutzung der Umschließungswände der Garage als Tiefenerder wird mit Geothermie u.a. die notwendige Wärme oder Kälte für die Lüftungs- und Klimaanlagen gewonnen."

Besondere Kunstobjekte erfreuen die MitarbeiterInnen. Mit einem eigens kreierten "Spenderbaum" im Eingangsbereich dankt die St. Anna Kinderkrebsforschung, die sich hauptsächlich durch Spenden finanziert, ihren GönnerInnen. Ein 2x10 Meter langes Bild, von Evelin Schmidt gemalt unter Assistenz von 6 Kinderhänden und 78-füßen, sorgt für Farbe im Aufenthaltsraum.

Bundespräsident Fischer dankte Prof. Gadner und seinem Team für ihr wissenschaftliches und idealistisches Engagement: "Ich wünsche allen MitarbeiterInnen für die Zukunft, dass sie mit ihrer Arbeit in diesem schönen neuen Haus auch weiterhin großen Fortschritt auf dem Gebiet der Kinderkrebsforschung erzielen und die verdiente Anerkennung finden mögen!"

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