KfV begrüßt Initiative zur Stufenausbildung für Moped-Fahranfänger

Wien (OTS) - "Von Jänner bis November 2008 gab es 1.603 Unfälle mit 15-jährigen Mopedlenkern, fünf starben dabei. 2007 waren es im gesamten Jahr 1.577 Unfälle - das zeigt, dass die Gesetzesinitiative von Verkehrsministerin Bures keine Minute zu früh kommt", sagt Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV). Laut Entwurf sollen alle Moped-Fahranfänger eine umfangreichere Ausbildung durchlaufen, von der auf acht Stunden erweiterten Fahrausbildung sollen zwei Stunden auch im "echten" Straßenverkehr absolviert werden.
Dass sich der von Ministerin Bures vorgelegte Gesetzesentwurf auch auf die Lenker von Mopedautos erstreckt, ist aus Sicht des KfV besonders positiv. Tiefenanalysen des Unfallgeschehens dieser "vierrädrigen Leichtkraftfahrzeuge" haben gezeigt, dass viele Unfälle in dieser Fahrzeugkategorie durch Unkenntnis der Verkehrsregeln und Überforderung in komplexen Situationen zurückzuführen sind. "Abgesehen von Autobahnfahrten stellt ein Mopedauto die gleichen Anforderungen an den Lenker wie ein Pkw", sagt Thann. "Daher sollten auch die gleichen Zugangsvoraussetzungen gelten und das würde neben einer erweiterten Fahrausbildung auch eine ärztliche Untersuchung bedeuten."

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