FPÖ-Haider: 30 Millionen für Constantia-Manager sind völlig inakzeptabel

Versagen darf nicht belohnt werden! Manager-Gehälter endlich begrenzen!

Wien (OTS) - Im Zuge einer parlamentarischen Anfrage an den Finanzminister verlangt FPÖ-NAbg. Mag. Roman Haider Aufklärung über die exorbitanten Abfertigungen und Ablösesummen für die ehemaligen Vorstände der Constantia Privatbank, die von den fünf größten heimischen Banken aufgefangen werden musste und für die die Republik Österreich eine Haftung von 400 Millionen Euro übernommen hat.

"Insgesamt haben die drei ehemaligen Chefs etwa 30 Millionen Euro erhalten und das, obwohl der Staat Haftungen für die marode Bank übernehmen musste. Das kann es nicht sein!", kritisiert der Abgeordnete und Tourismussprecher des FPÖ-Parlamentsklubs. Die Constantia Privatbank sei letzten Herbst im Zuge der Immofinanz- und der Immoeast-Krise in Schwierigkeiten geraten und sollte ursprünglich verkauft werden.

Diese Pläne hätten jedoch nicht verwirklicht werden können. Die Constantia sei eine der wichtigsten Depotbanken für Fonds und deshalb sei sie schließlich aufgefangen worden. "Die Bezüge von Managern, die für Banken arbeiten, die staatliche Hilfe benötigen, sollen endlich begrenzt werden. Wenn im Management versagt wird und die Steuerzahler einspringen müssen, sind Abfertigungen in dieser Höhe vollkommen ungerechtfertigt und inakzeptabel. Wir werden uns hier für eine gerechte Regelung einsetzen. Derartiges Versagen darf nicht honoriert werden", schließt Haider.

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