• 16.02.2009, 13:17:32
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FPÖ-Haider: 30 Millionen für Constantia-Manager sind völlig inakzeptabel

Versagen darf nicht belohnt werden! Manager-Gehälter endlich begrenzen!

Wien (OTS) - Im Zuge einer parlamentarischen Anfrage an den
Finanzminister verlangt FPÖ-NAbg. Mag. Roman Haider Aufklärung über
die exorbitanten Abfertigungen und Ablösesummen für die ehemaligen
Vorstände der Constantia Privatbank, die von den fünf größten
heimischen Banken aufgefangen werden musste und für die die Republik
Österreich eine Haftung von 400 Millionen Euro übernommen hat.

"Insgesamt haben die drei ehemaligen Chefs etwa 30 Millionen Euro
erhalten und das, obwohl der Staat Haftungen für die marode Bank
übernehmen musste. Das kann es nicht sein!", kritisiert der
Abgeordnete und Tourismussprecher des FPÖ-Parlamentsklubs. Die
Constantia Privatbank sei letzten Herbst im Zuge der Immofinanz- und
der Immoeast-Krise in Schwierigkeiten geraten und sollte ursprünglich
verkauft werden.

Diese Pläne hätten jedoch nicht verwirklicht werden können. Die
Constantia sei eine der wichtigsten Depotbanken für Fonds und deshalb
sei sie schließlich aufgefangen worden. "Die Bezüge von Managern, die
für Banken arbeiten, die staatliche Hilfe benötigen, sollen endlich
begrenzt werden. Wenn im Management versagt wird und die Steuerzahler
einspringen müssen, sind Abfertigungen in dieser Höhe vollkommen
ungerechtfertigt und inakzeptabel. Wir werden uns hier für eine
gerechte Regelung einsetzen. Derartiges Versagen darf nicht honoriert
werden", schließt Haider.

Rückfragehinweis:
FPÖ

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