Kickl: Regierungsschwenk bei Krediten bestätigt FPÖ-Kritik

Faymann und Co. weiter mit angezogener Handbremse gegen Krise - 50 Millionen Euro viel zu wenig

Wien (OTS) - Die jüngste Entscheidung der Regierung, Kredite nicht mehr zur Gänze über den Umweg der Banken zu vergeben, sondern direkt der Wirtschaft zukommen zu lassen, sei ein Eingeständnis in die von der FPÖ immer schon kritisierte Fehlkonstruktion des Bankenpakets und zugleich ein Zugeständnis zur Forderung von HC Strache, direkt die Wirtschaft zu stützen, erklärte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. Es könne schließlich nicht so sein, dass Geschäftsbanken die Löcher ihrer risikoreichen Ostexpeditionen stopfen, aber den KMU, Häuslbauern etc. kein Geld geben. Hier müsse man die Banken in die Pflicht nehmen.

"Es wären aber nicht Faymann und Co., wenn der jetzige Schritt nicht wieder einen riesigen Pferdefuß hätte", führte Kickl weiter aus. "Statt massiv die Kredite zu forcieren, ist die Summe von 50 Millionen Euro nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein." Die Bundesregierung könne doch nicht allen Ernstes glauben, mit 1.700 Krediten à 30.000 Euro den entscheidenden Impuls zum Weg aus der Krise zu geben. Dieses abtastende und zaudernde Herangehen sei jetzt völlig falsch. Man müsse entschlossen handeln und klotzen, nicht kleckern. Jedes Zögern verschärfe die Krise weiter.

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