Weinzinger: Auseinanderbrechen der EURO-Zone ist möglich

"Griechenland gefährdet die gesamte EURO-Zone" - "EURO wird Krise noch schlimmer machen"

Wien (OTS) - "Das Auseinanderbrechen der EURO-Zone ist möglich", warnt heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich und FPÖ-Finanzsprecher, NAbg. Lutz Weinzinger. Wenn Griechenland seine Schulden nicht mehr zahlen kann, muss Griechenland aus Sicht der FPÖ aus der EURO-Zone austreten und seine alte Währung wieder einführen. "Ansonsten gefährdet Griechenland die gesamte EURO-Zone."

Bereits jetzt werde Griechenland, so Weinzinger, mit Kreditwürdigkeit A- versehen. Und um andere Länder wie Spanien, Irland und Portugal stehe es auch nicht besonders. "Diese Länder müssen immer höhere Zinsen für ihre Schulden bezahlen." Aus Sicht der FPÖ ist es durchaus möglich, dass ihnen eines Tages niemand mehr ihre Anleihen abkauft. "Dass diese Länder keine solide Budgetpolitik betrieben und auf unsere Kosten gelebt haben, rächt sich nun", so Weinzinger. Es sei zu befürchten, so der FPÖ-Finanzsprecher, "dass Österreich - bedingt durch das Verhalten unseres Bundeskanzlers Faymann und seines Vizekanzlers Pröll - die Zeche zahlen wird."

"Der EURO wird die Krise noch schlimmer machen", zeigte sich Weinzinger abschließend davon überzeugt, dass sich nun rächen werde, "dass wir unsere Souveränität in Währungsfragen an die Europäische Zentralbank abgegeben haben".

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