• 03.02.2009, 14:28:49
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Weinzinger: Auseinanderbrechen der EURO-Zone ist möglich

"Griechenland gefährdet die gesamte EURO-Zone" - "EURO wird Krise noch schlimmer machen"

Wien (OTS) - "Das Auseinanderbrechen der EURO-Zone ist möglich",
warnt heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich und
FPÖ-Finanzsprecher, NAbg. Lutz Weinzinger. Wenn Griechenland seine
Schulden nicht mehr zahlen kann, muss Griechenland aus Sicht der FPÖ
aus der EURO-Zone austreten und seine alte Währung wieder einführen.
"Ansonsten gefährdet Griechenland die gesamte EURO-Zone."

Bereits jetzt werde Griechenland, so Weinzinger, mit Kreditwürdigkeit
A- versehen. Und um andere Länder wie Spanien, Irland und Portugal
stehe es auch nicht besonders. "Diese Länder müssen immer höhere
Zinsen für ihre Schulden bezahlen." Aus Sicht der FPÖ ist es durchaus
möglich, dass ihnen eines Tages niemand mehr ihre Anleihen abkauft.
"Dass diese Länder keine solide Budgetpolitik betrieben und auf
unsere Kosten gelebt haben, rächt sich nun", so Weinzinger. Es sei zu
befürchten, so der FPÖ-Finanzsprecher, "dass Österreich - bedingt
durch das Verhalten unseres Bundeskanzlers Faymann und seines
Vizekanzlers Pröll - die Zeche zahlen wird."

"Der EURO wird die Krise noch schlimmer machen", zeigte sich
Weinzinger abschließend davon überzeugt, dass sich nun rächen werde,
"dass wir unsere Souveränität in Währungsfragen an die Europäische
Zentralbank abgegeben haben".

Rückfragehinweis:
FPÖ

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