- 20.01.2009, 14:21:49
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JUGENDVERTRETUNG: Flächendeckender Ausbau der gemeinsamen Schule notwendig
Junge Menschen müssen gleiche Zugangschancen haben
Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung begrüßt den von
Bildungsministerin Schmied und Bildungssprecher Amon in Gang
gesetzten weiteren Ausbau der Neuen Mittelschule. "Die vorgesehene
Gesetzesänderung ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber es
kann nicht angehen, dass die Einführung des Neuen Mittelschulsystems
bundesweit immer noch prozentual beschränkt wird", kritisiert
BJV-Vorsitzender Wolfgang Moitzi.
Die BJV setzt sich für einen chancengleichen Bildungszugang für ALLE
Kinder und Jugendlichen ein und fordert daher, dass die gemeinsame
Schule der 10-15jährigen so rasch wie möglich flächendeckend
umgesetzt wird. Anstelle eine dualen Bildungssystems sollte mehr Wert
auf interne Differenzierung und Individualisierung gelegt werden.
"Es kann nicht sein, dass der Wohnort darüber entscheidet, welche
Ausbildungsmöglichkeiten jungen Menschen zur Verfügung stehen und es
vom Engagement einzelner Schulen abhängt, ob sie zur Neuen
Mittelschule werden oder nicht", so Moitzi. Junge Menschen müssen
gleichwertige Chancen zu bestmöglicher Förderung haben. Denn nicht
zuletzt spielt Bildung eine wichtige Rolle beim Kampf gegen Armut und
Arbeitslosigkeit.
Rückfragehinweis:
Bundesjugendvertretung Mag.a Nicole Pesendorfer Öffentlichkeitsarbeit Tel 01 / 214 44 99 - 15 Mobil 0676/ 880 111 048 [email protected]
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