Vilimsky: Immer mehr Ungereimtheiten im Fall Zogaj

Bevölkerung lässt sich nicht länger hinters Licht führen - Fekter wird im morgigen Innenausschuss von der FPÖ aufgefordert, in dieser Causa Rede und Antwort zu stehen

Wien (OTS) - Trotz inszenierter Betroffenheit mancher Gruppen im Fall Zogaj entgehe den meisten Österreichern derzeit nicht, dass sich die Ungereimtheiten in dieser Causa von Tag zu Tag multiplizieren, nimmt heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky Stellung zu den neuerlichen skandalösen Vorkommnissen rund um die Flucht der Geschwister von Arigona Zogaj aus einem ungarischen Flüchtlingsheim.

"Wie kann es sein, dass der ORF die Zogaj-Kinder bei ihrer illegalen Einreisen aus Ungarn bereits in Wien in Empfang nimmt, während das Innenministerium dies alles erst aus den Medien erfahren haben soll?", wirft der freiheitliche Sicherheitssprecher eine zentrale Frage auf. "Ministerin Fekter hat massiven Erklärungsbedarf. Es gehört jetzt auf den Tisch, was das Ministerium über die Umstände dieser fragwürdigen Einreise alles weiß." Vilimsky verdeutlicht, dass das Innenressort unverzüglich den Fragen nachkommen müsse, wer diese Einreise samt Zugfahrt organisiert habe und woher die Kinder das Geld hätten.

Im morgigen Innenausschuss werde die FPÖ Ministerin Fekter jedenfalls nicht aus ihrer Verantwortung nehmen, in diesem Fall endlich klar Stellung zu beziehen. Vilimsky kündigt an, dass er sämtliche Ungereimtheiten so schnell als möglich geklärt wissen wolle. "Nicht zu Unrecht fühlen sich weite Teile der Bevölkerung mittlerweise tatsächlich hinters Licht geführt. Hier wird ganz ungeniert vor den Augen der Öffentlichkeit versucht, die Rechtsstaatlichkeit zu durchbrechen. Das öffentlich rechtliche Fernsehen arbeitet aktiv daran mit und das Innenministerium sieht zu."

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