- 12.01.2009, 16:39:17
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ÖBB-Postbus: 180 Arbeitsplätze sind gefährdet!
Sollen Beschäftigte mit ihren Arbeitsplätzen für Spekulationsverluste der Vergangenheit bezahlen?
Wien (ÖGB/GPF) - Unter einem Vorwand wurden heute die
Postbus-Betriebsräte in die Unternehmenszentrale eingeladen. Zur
gleichen Zeit wurde in der Werkstätte Erdberg die Belegschaft vom
Management informiert, dass ihr Standort in einem halben Jahr
geschlossen werden soll.++++
"In den per Presseaussendung angebotenen Standorten können die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gar nicht untergebracht werden!
Damit sind auch die Arbeitsplätze der 180 Bediensteten weg", kontert
Betriebsratschef Robert Wurm.
"Beim ÖBB-Management haben sich offenbar nur ein paar Namen
geändert. Die Strategie geht immer noch in die Richtung, mit
Chaos-Management die eigene Haut zu retten. Die Spekulationsverluste
der jüngeren Vergangenheit sollen offenbar mit neuen
Grundstücksgeschäften auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter saniert werden", so ein kämpferischer Robert Wurm.
Die politischen Eigentümervertreter sind jetzt gefordert, diese
betriebswirtschaftliche "Strategie des Wahnsinns" zu stoppen.
Morgen Dienstag um 11:00 Uhr werden die Betriebsräte als ersten
Schritt die Belegschaft am Standort Erdberg über die Sachlage
informieren.
Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind dazu ausdrücklich
eingeladen.
ÖGB, 12. Jänner 2009 Nr. 8
Rückfragehinweis:
Robert Wurm
ZBR ÖBB-Postbus GmbH und der Österreichischen Postbus AG
Wagramer Str. 17-19, 1220 Wien
Tel.: 0664-6243900
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