• 12.01.2009, 10:49:48
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  • OTS0059 OTW0059

Rosenkranz: Hohe Burn-out-Rate bei Pflichtschullehrern ist hausgemacht

Sozialistische Bildungspolitik fordert Opfer

Wien (OTS) - Als "hausgemacht" bezeichnet der freiheitliche
Bildungssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen
Unterrichtsausschusses Dr. Walter Rosenkranz die jüngst
veröffentlichte hohe Burn-out-Rate bei Pflichtschullehrern. Die
Probleme, die infolge hoher Ausländeranteile pro Klasse entstehen,
würden nun manifest. Selbst Vertreter der Lehrergewerkschaft räumten
bereits ein, dass sich fehlende Deutschkenntnisse im Unterricht
negativ auswirken können.

Zur Lösung dieses Problems fordert die FPÖ einen Anteil von höchstens
30 % Schülern mit nichtdeutscher Muttersprache pro Klasse. Wo dies
nicht umsetzbar sei, sollten zur Wahrung der Bildungschancen der
österreichischen Schüler auch Klassen mit 100 % Schülern
nichtdeutscher Muttersprache eingerichtet werden.

Auch gegen Disziplinmängel und Respektlosigkeit der Schüler gegenüber
Lehrern gebe es Antworten - z.B. die Wiedereinführung der
abgeschafften Betragensnoten, Schulausschluss und Ähnliches. "Die
Schulbehörden und die Direktoren müssen verstärkt hinter den Lehrern
stehen, und nicht aus oftmals parteipolitischen Gründen den Eltern
von undisziplinierten Kindern den Bauch pinseln", so Rosenkranz.
Zusätzlich solle es auch zur Wiedereinführung der Beurteilung der
äußeren Form von Arbeiten in Pflichtschulen kommen. Generell solle
Leistung belohnt und Disziplinlosigkeit geahndet werden. Rosenkranz:
"Lehrer dürfen keine Sozialarbeiter sein, undisziplinierte Schüler
behindern überdies die leistungswilligen Kinder."

"Schließlich muss auch mehr Augenmerk auf die Auswahl für die
Lehrerausbildung und die Lehrerausbildung selbst gerichtet werden, da
abgesehen von den genannten Ursachen des Burn-out auch eine
unzureichende didaktische Vorbereitung von Junglehrern oder überhaupt
eine mangelnde persönliche Eignung zu Frustration im Lehrberuf führen
können. Eine Aufwertung der Lehrerausbildungsanstalten ist ebenfalls
notwendig", so Rosenkranz.

Rückfragehinweis:
FPÖ

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