- 09.01.2009, 11:21:01
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WKÖ-Exportwachstumsprognose von vier bis fünf Prozent für 2008 bleibt aufrecht
Österreichische Exporte legten in den ersten zehn Monaten 2008 um 4,9% zu - besonders hohe Zuwächse bei Ausfuhren nach Osteuropa, die GUS-Staaten und Asien
Wien (PWK009) - Die österreichische Exportwirtschaft bleibt 2008
trotz schwierigerer weltwirtschaftlicher Bedingungen der
Wirtschaftsmotor Österreichs. Die heute veröffentlichten vorläufigen
Außenhandelszahlen der Statistik Austria weisen für den Zeitraum
Jänner bis Oktober 2008 ein Exportwachstum von 4,9% (Ausfuhrvolumen
100,4 Mrd. Euro) aus. "Damit bleibt unsere Prognose für das
Gesamtjahr 2008 von einem Ausfuhrplus von vier bis fünf Prozent
aufrecht", sagt WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Die Importe legten im
selben Zeitraum um 5,8% auf 100,7 Mrd. Euro zu. Trotz der guten
Ergebnisse für diesen Zeitraum betont Leitl, "dass 2009 ohne Zweifel
ein weitaus schwierigeres Exportjahr werden wird. Umso mehr müssen
wir uns anstrengen, damit wir heuer unter die Top-Drei der
wettbewerbsfähigsten Exportnationen Europas kommen - denn das ist
unser Ziel." Aus diesem Grund werde die Außenwirtschaft Österreich
(AWO) ihr Exportförderprogramm intensivieren und "gemeinsam mit den
Maßnahmen der Internationalisierungsoffensive ‚go international‘ von
WKÖ und Bundesregierung, wird es uns auch gelingen, dieses Ziel zu
erreichen", so Leitl.
Die negativen Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise seien zwar
regional schon wahrzunehmen, insbesondere bei den Ausfuhren in die
USA (-8,8%), in vielen Weltregionen und wichtigen österreichischen
Wirtschaftspartnern boome der Export aber nach wie vor. So stiegen
die österreichischen Exporte überdurchschnittlich etwa nach Osteuropa
(13,4%), in die GUS-Staaten (22,7%), nach Asien (11,1%), in den Nahen
und Mittleren Osten (17,5%) oder nach Südamerika (31,7%). Bei
einzelnen Ländern, die für die heimische Exportwirtschaft von großer
Bedeutung sind, stechen zum Beispiel Polen (11,3%), die Tschechische
Republik (12,7%), die Slowakei (17,8%), Rumänien (18,9%), Bulgarien
(20,8%), Russland (20,3%), die Ukraine (30,8%), die VAE (18,5%) oder
China (18,8%) mit hohen Exportzuwachsraten hervor. Leitl: "Diese
Entwicklung zeigt, dass wir mit unseren Exportmaßnahmen der AWO und
von ‚go international‘, die ihren Fokus verstärkt auf diese Länder
und Regionen legt, genau richtig liegen." Auch die Ausfuhren zu
Österreichs wichtigstem Handelspartner Deutschland waren im
Berichtszeitraum mit einem Zuwachs von vier Prozent positiv. (BS)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich Stabsabteilung Presse Mag. Bernhard Salzer Tel.: (++43) 0590 900-4464 Fax: (++43) 0590 900-263 mailto:[email protected] http://wko.at/Presse
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