WKÖ-Exportwachstumsprognose von vier bis fünf Prozent für 2008 bleibt aufrecht

Österreichische Exporte legten in den ersten zehn Monaten 2008 um 4,9% zu - besonders hohe Zuwächse bei Ausfuhren nach Osteuropa, die GUS-Staaten und Asien

Wien (PWK009) - Die österreichische Exportwirtschaft bleibt 2008 trotz schwierigerer weltwirtschaftlicher Bedingungen der Wirtschaftsmotor Österreichs. Die heute veröffentlichten vorläufigen Außenhandelszahlen der Statistik Austria weisen für den Zeitraum Jänner bis Oktober 2008 ein Exportwachstum von 4,9% (Ausfuhrvolumen 100,4 Mrd. Euro) aus. "Damit bleibt unsere Prognose für das Gesamtjahr 2008 von einem Ausfuhrplus von vier bis fünf Prozent aufrecht", sagt WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Die Importe legten im selben Zeitraum um 5,8% auf 100,7 Mrd. Euro zu. Trotz der guten Ergebnisse für diesen Zeitraum betont Leitl, "dass 2009 ohne Zweifel ein weitaus schwierigeres Exportjahr werden wird. Umso mehr müssen wir uns anstrengen, damit wir heuer unter die Top-Drei der wettbewerbsfähigsten Exportnationen Europas kommen - denn das ist unser Ziel." Aus diesem Grund werde die Außenwirtschaft Österreich (AWO) ihr Exportförderprogramm intensivieren und "gemeinsam mit den Maßnahmen der Internationalisierungsoffensive ‚go international‘ von WKÖ und Bundesregierung, wird es uns auch gelingen, dieses Ziel zu erreichen", so Leitl.

Die negativen Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise seien zwar regional schon wahrzunehmen, insbesondere bei den Ausfuhren in die USA (-8,8%), in vielen Weltregionen und wichtigen österreichischen Wirtschaftspartnern boome der Export aber nach wie vor. So stiegen die österreichischen Exporte überdurchschnittlich etwa nach Osteuropa (13,4%), in die GUS-Staaten (22,7%), nach Asien (11,1%), in den Nahen und Mittleren Osten (17,5%) oder nach Südamerika (31,7%). Bei einzelnen Ländern, die für die heimische Exportwirtschaft von großer Bedeutung sind, stechen zum Beispiel Polen (11,3%), die Tschechische Republik (12,7%), die Slowakei (17,8%), Rumänien (18,9%), Bulgarien (20,8%), Russland (20,3%), die Ukraine (30,8%), die VAE (18,5%) oder China (18,8%) mit hohen Exportzuwachsraten hervor. Leitl: "Diese Entwicklung zeigt, dass wir mit unseren Exportmaßnahmen der AWO und von ‚go international‘, die ihren Fokus verstärkt auf diese Länder und Regionen legt, genau richtig liegen." Auch die Ausfuhren zu Österreichs wichtigstem Handelspartner Deutschland waren im Berichtszeitraum mit einem Zuwachs von vier Prozent positiv. (BS)

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