Öllinger: Nazidreck-Affäre versetzt FPÖ in helle Panik

Wo bleibt die Verleumdungsklage der FPÖ?

Wien (OTS) - "Meine Vorwürfe an Herrn Graf und seine Büromitarbeiter bewirken offensichtlich nur mehr verzweifelte Panikreaktionen und Rundumschläge bei der FPÖ", so Öllinger. Anders sei es nicht zu erklären, dass FPÖ- Generalsekretär Vilimsky am 29. 12.08 gegenüber der APA Buchbestellungen der Graf-Mitarbeiter bei verschiedenen Verlagen, unter anderem auch das Kapital von Marx und Lenin-Biographien, eingeräumt habe. Auch vom "Aufruhr" Versand sei etwas dabei gewesen, aber nichts Verbotenes, so Vilimsky.

Der Graf-Mitarbeiter Ploner stellte sich damals im "Kurier" gar noch auf den Standpunkt¨"Es liegt nicht offen, was ich bestellt habe, das sind also erfundene Sachen von den Grünen."
Auf die Frage des Kurier-Redakteurs, ob er -Ploner - auch "Funkenflug", das " Handbuch für nationale Aktivisten" bestellt habe, antwortete Ploner allerdings: "Dazu gebe ich keine Stellungnahme ab. Schreiben Sie einfach, was alle schreiben, dass ich das bestellt habe. Ich werde keine detaillierten Auskünfte geben."

Öllinger: "Das ist doch schon sehr deutlich gewesen. Mittlerweile will Martin Graf allerdings wissen, dass die von mir vorgelegten Bestelllisten gefälscht sind. Ich würde ihm und seinen Mitarbeitern deshalb empfehlen, wegen übler Nachrede und Verleumdung zu klagen. Dann darf ich den Wahrheitsbeweis erbringen."

"Die Mitarbeiter von Graf treiben sich gemeinsam mit stadtbekannten und verurteilten Rechtsextremen wie Gottfried Küssel herum, organisieren Jugendlager in HJ-Manier und bestellen Nazi-Dreck bei Nazi-Versandhäusern. Dazu sollten Strache, Vilimsky und Graf Stellung nehmen und nicht durch absurde und lächerliche Angriffe auf Mitarbeiter der Grünen ablenken!", so Öllinger.
Vielleicht sollte Martin Graf noch einmal genauer mit seinen Mitarbeitern sprechen, was sie genau bestellt haben, schlägt Öllinger vor: " Das Erinnerungsvermögen setzt ja manchmal schon in jungen Jahren unvermutet aus!".

Im Übrigen: "Vilimsky verkraftet offensichtlich bis heute nicht, dass mein Mitarbeiter Lukas Wurz ein Urteil des Europäischten Gerichtshofs für Menschenrechte erwirkt habe, mit dem der FPÖ vorgeworfen werden darf, 'rassistische Hetze' zu betreiben.

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