Vilimsky: Öllinger beschäftigt linksradikalen TATblatt-Mitarbeiter - Klarstellung Prammers erforderlich

Auch Ersuchen an Nationalratspräsidentin um Bekanntgabe, wann sie Termin mit Glawischnig und Öllinger über diesen Mitarbeiter anberaumt hat

Wien (OTS) - Dringend eine Klarstellung von
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer über den offensichtlich linksradikalen Mitarbeiter des grünen Nationalratsabgeordneten Karl Öllinger begehrt heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky.

Grüner Sozialreferent im Parlament und engster Öllinger-Mitarbeiter sei kein geringerer als ein gewisser Lukas Wurz, der niemand geringerer als Gründungsmitglied und Vorstandsmitglied des gewaltbereiten, linksradikalen TATblatts gewesen sei. Gerade dieses TATblatt sei über viele Jahre im Verdacht gestanden, eine Drehscheibe für linke Gewalt und Kleinterrorismus zu sein, indem es Bekennerschreiben von Anschlägen veröffentlichte und damit Sprachrohr von Linksextremisten und Terroristen war. Besonders darauf aufmerksam zu machen sei darauf, dass im TATblatt der Sprengstoff-Anschlag in Ebergassing begrüßt worden sei, erinnert Vilimsky.

"Es ist unglaublich, dass jemand, der seit 1988 einen Verein leitet, der Bekennerschreiben von Anschlägen, Anleitungen zum Bombenlegen und Aufrufe zur Aussageverweigerung im Fall Ebergassing veröffentlicht hat, gleichzeitig Öllingers engster politischer Ratgeber und Vertrauter ist", zeigte schon ÖVP-Abgeordneter Kukacka im Jahr 2002 unter Bezugnahme auf Lukas Wurz auf. "Ich gehe also davon aus, dass etwa auch ÖVP-Nationalratspräsident Neugebauer mit diesem Umstand vertraut ist und Grün-Mandatar Öllinger sowie die grüne Klubobfrau Glawischnig um ein diesbezügliches Informationsgespräch ersucht hat", so Vilimsky.

"Jedenfalls aber bin ich überzeugt, dass Frau Präsident Prammer, die ja so gerne Erklärungen von Mitgliedern des Hohen Hauses einmahnt, in der Causa Öllinger mit diesem und der grünen Klubobfrau schon längst einen Termin anberaumt hat, bei dem sie Auskunft über diesen grünen Mitarbeiter einholen wird. Jedenfalls kann ich mir nur schwer vorstellen, dass Prammer und Neugebauer auf einem Auge politisch blind sein wollen", so Vilimsky, der darauf vertraut, dass beide angesichts der Objektivität, der sie sich ja beide so verpflichtet fühlen wollen, dieser Angelegenheit mit der selben Hingabe nachgehen wie sie es bei den aktuellen Diskussionen über das Büro des dritten Nationalratspräsidenten machen.

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