Neubauer: FPÖ unterstützt Strulovics-Geschädigte und bietet Rechtsberatung an

Was wussten Faymann und Bures?

Wien (OTS) - "Die FPÖ ruft die Geschädigten der Causa Strulovics auf, sich zu melden", so heute FPÖ-NAbg Werner Neubauer. Man werde diese Menschen unterstützen und ihnen auf Wunsch Rechtsberatung zukommen lassen. "Damit", betont Neubauer, "kommen wir unserer Verpflichtung als soziale Heimatpartei nach, die den Bürger vertritt und vor der Willkür der Regierung oder einzelner ihrer Mitglieder schützt. Immerhin wird zu hinterfragen sein, wie weit Werner Faymann und Doris Bures in die Faktenlage des seinerzeitigen Sagro-Millionenbetruges eingeweiht waren."

Medienberichten zufolge könnte nach der Auslieferung des Kaufmanns Ernest Strulovics durch die USA der Immobilienskandal aus dem Jahr 1998 nochmals aufgerollt werden, erklärt Neubauer. "Es ging dabei um elf Millionen Euro Schaden und rund 60 Geschädigte. Dass der mutmaßliche Täter Strulovics erst jetzt gefasst werden konnte, gibt Rätsel auf. Sein Aufenthaltsort sei den Behörden erst jetzt bekannt geworden, heißt es. Dabei soll der Gesuchte durch all die Jahre Politprominenz aus Österreich empfangen haben. Hier kommen dem Vernehmen nach die Namen Faymann, Bures oder Brauner ins Bild."

Des Deutschen nicht mächtige Ausländerfamilien seien im Zuge des seinerzeitigen Betruges mit hohen Krediten für Wohnungen ausgestattet worden, die sich alsbald als wertlos oder nicht existent herausgestellt hätten, berichtet Neubauer. Mehrere Verdächtige konnten verhaftet werden. Da sie aber die Schuld auf Ernest Strulovics - der sich in die USA abgesetzt hatte - abgewälzt hätten, seien sie alle unbehelligt geblieben.

"Es gibt zahlreiche Indizien über persönliche Verflechtungen prominenter Persönlichkeiten aus gewissen Gesellschaftskreisen in die Affäre", berichtet Neubauer. "Um diesen und dem Verdacht vielfacher, die seinerzeitige Flucht der Hauptverdächtigen ermöglichenden Interventionen nachzugehen, stellten wir vor kurzem eine Anfrage an die Justizministerin, auf deren Beantwortung wir gespannt warten."

Geschädigte der genannten Causa, die Rechtsberatung wünschen, mögen sich unter karl.eggl@fpoe.at bzw. 40110/7120 melden.

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