• 07.01.2009, 13:14:34
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FPÖ gegen Verkehrsungetüme auf steirischen Straßen

Wien (OTS) - Der steirische FPÖ-Landesparteisekretär NAbg. Mario
Kunasek, Mitglied im Verkehrsausschuss, reagiert auf die
Ankündigungen, die so genannten "Gigaliner" auch bald auf steirischen
Straßen anzutreffen, mit strikter Ablehnung. "Der steirischen
Bevölkerung müssen diese Ungetüme erspart bleiben!" fordert Kunasek
den Landtag zum raschen Handeln auf.

Unter dem Anglizismus "Gigaliner" wird Neu-Deutsch der Begriff
"Riesen-LKW" verstanden. Solche "Gigaliner" messen ungefähr 25 Meter
und wiegen knapp 60 Tonnen. Auf EU-Ebene wird schon seit längerer
Zeit für die Zulassung dieser übergroßen Lastkraftwagen lobbyiert.
Die angeblichen Gründe hierfür: Die Kosten im Güterverkehr sollen um
fast ein Drittel gesenkt werden.

Kunasek kann die Euphorie um solche "Monster-Trucks" nicht verstehen:
"Zwar sind Gigaliner aus den USA und Teilen Skandinaviens nicht mehr
wegzudenken - verkehrspolitisch, umweltpolitisch und vor allem
sicherheitspolitisch haben derartige Schlachtschiffe auf unseren
Straßen nichts verloren!"

Hinzu komme noch, dass LKW in dieser Größenordnung vor massive
Probleme gestellt würden: "Sind es Kreisverkehre, zu enge Kurven oder
Brücken - die steirischen Straßen sind für Lastkraftwagen dieser
Dimension nicht ausgelegt", so Kunasek. Auch für Harald Vilimsky,
Verkehrssprecher der FPÖ, gehören "derartige Transportvolumina auf
die Schiene".

Um der steirischen Bevölkerung eine Belastung durch diese "Gigaliner"
zu ersparen, fordert Kunasek den Landtag zur sofortigen Reaktion auf:
"Rot und Schwarz sind angehalten, mit sofortiger Wirkung Maßnahmen
gegen diese Verkehrsmonster zu setzen!". Dem steirischen Abgeordneten
ist es ein besonderes Anliegen, als Mitglied im Verkehrsausschuss
sich auch auf parlamentarischer Ebene gegen eine generelle Zulassung
der "Gigaliner" auszusprechen. "Eine Verbreitung solcher übergroßen
LKW auf österreichischen und steirischen Straßen führt zu einer
zusätzlichen Belastung der Autofahrer und der Bevölkerung und ist
daher abzulehnen."

Rückfragehinweis:
FPÖ

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