• 12.12.2008, 13:36:02
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Kitzmüller: Grüne Familienpolitik ist seit Jahren eine Gefahr für Familien

Nein zu einkommensabhängigem Kinderbetreuungsgeld - Familiensplitting würde Einkommen berücksichtigen

Wien (OTS) - "Zum Ruf nach einem "kompletten einkommensabhängigen
Kinderbetreuungsgeld" von Frau Musiol darf auf internationale
Erfahrungen insbesondere in Krisenzeiten verwiesen werden. Schon im
Jahr 2004 hat die Fachzeitschrift "Demografische Forschung - aus
erster Hand", die Skandinavien-Krise Anfang der 90er Jahre
demografisch analysiert", kommentiert FPÖ-Familiensprecherin NAbg.
Anneliese Kitzmüller die Ausführungen der Familiensprecherin der
Grünen, Daniela Musiol.

"Gerade in Krisenzeiten - wir befinden uns am Beginn einer solchen -
wirken sich einkommensabhängige Kindergeldmodelle negativ auf die
Geburtenrate aus", erklärt Kitzmüller. Schweden, das über ein solches
einkommensabhängiges Elterngeld verfüge, habe im Gegensatz zu
Finnland, welches sein Kindergeld mit fixen Beträgen regle, deutliche
Einbrüche in der Geburtenrate zu verzeichnen gehabt.

Untersuchungen hätten gezeigt, dass das fixe Kinderbetreuungsgeld
insbesondere arbeitslosen Frauen erlaube, die Zeit der ökonomischen
Krise und der eingeschränkten Erwerbsmöglichkeiten zu überbrücken.
Nach dem Motto "Wann, wenn nicht jetzt". In Schweden hätten
arbeitslos gewordene Frauen krisenbedingt weitgehend auf den
Nachwuchs verzichteten, weil die Höhe des Elterngelds durch die
Arbeitslosigkeit drastisch vermindert wurde. Nach dem Motto "Doch
nicht jetzt", erläutert die freiheitliche Familiensprecherin. "Aus
diesen Gründen und aus dem Prinzip der Gleichwertigkeit aller Kinder
bei direkten Transferzahlungen aus dem FLAF wird der Grüne Vorschlag
von der FPÖ abgelehnt. Eine Berücksichtigung des Einkommens und der
Kinderzahl wäre mit der Einführung unseres Familiensplittingmodells
ohnehin steuerseitig und damit sachlich gerechtfertigt umgesetzt."

Rückfragehinweis:
FPÖ

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