- 12.12.2008, 09:02:08
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95 Todesfälle nach Einnahme von "Erziehungspille" Strattera
Wann gibt es die ersten Toten in Österreich?
Wien (OTS) - Nach Meldungen an die amerikanische
Arzneimittelbehörde FDA sowie von Berichten aus Europa wurden von
2004 - 2007 insgesamt 95 Todesfälle jetzt im Zusammenhang mit
Strattera bekannt.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in
Berlin räumt ein, dass es seit der Zulassung von Strattera insgesamt
251 Berichte über "Verdachtsfälle" unerwünschter Wirkungen in
Deutschland gab. Strattera (Atomoxetin), wird auch an Kinder in
Österreich verschrieben. Über 4.800 Verordnungen in 2007 und im 1.
Halbjahr 2008 bereits 4.378 Verordnungen. Die Bürgerkommission für
Menschenrechte in Wien erhebt schwere Vorwürfe und fragt zurecht:
"Muss es bei uns auch soweit kommen?"
Im Frühjahr 2006 gab der pharmazeutische Hersteller von Strattera
(Atomoxetin), Eli Lilly, ein internes Memorandum mit dem Titel
"Strattera Risiko Nutzen Einschätzung" (Strattera Risk Benefit
Assessment) heraus, das jedoch nur in Auszügen an die Öffentlichkeit
gelangte. Laut einer unvollständigen Version, die in Holland an die
Presse gelangte, enthält der Bericht alarmierende Angaben zu
kritischen Nebenwirkungen. So hätten im Jahr 2005 innerhalb eines
Monats 130 Konsumenten suizidales Verhalten berichtet. Zwischen
November 2002 und September 2005 seien 431 derartiger Fälle berichtet
worden. In 20 Fällen sei der Suizid vollzogen worden.
In einem Zeitraum von 2004 bis 2007 wurden aus Meldungen an die US
Arzneimittelbehörde FDA sowie aus verschiedenen Periodic Safety
Update Reports (Bericht über die Unbedenklichkeit eines
Arzneimittels) aus Europa insgesamt 95 Todesfälle im Zusammenhang der
Behandlung mit Strattera bekannt. Demnach starben 41 Kinder und
Jugendliche, 22 davon durch Selbstmord, sowie 47 Erwachsene 22 durch
Selbstmord und 7 durch Fehl- oder Totgeburt.
In Österreich wurde dieses Mittel seit 2006 inklusive des 1.
Halbjahres 2008 über 9.844 Mal an Kinder verschrieben, die unter
einem angeblichen "Lerndefizit" (ADH) leiden.
"Wir haben zur Zeit noch keine Mitteilungen über tatsächliche
Todesfälle oder Selbstmorde von Kindern, denen dieses Mittel in
Österreich verschrieben wurde, bekommen", so Irmgard Mörz, Leiterin
der Bürgerkommission für Menschenrechte in Wien. Sie fordert aber
hiermit Bürger auf, sich bei der Bürgerkommission sofort zu melden,
denen solche Umstände bekannt sind!
"Muss es erst dazu kommen, dass auch Österreich sich in die
Todesliste dieses Mittels einreiht? Es sollte unverzüglich vom Markt
genommen werden!"
Über die Gefährlichkeit dieser Mittel, die von Psychiatern gern
verschrieben werden, kann man sich in einer multi-medialen
Ausstellung "Psychiatrie-Hilfe oder Tod?", die von der
Bürgerkommission für Menschenrechte organisiert wurde und noch bis
zum 12. Dezember im Palais Palffy zu sehen ist, informieren. Danach
tourt diese zu anderen Weltstädten weiter.
"Die Reaktionen von Ärzten, Eltern, Sozialarbeitern und anderen
Besuchern auf unserer Ausstellung variieren von Fassungslosigkeit bis
hin zu Abscheu und viele boten uns spontan ihre Zusammenarbeit, Hilfe
und Unterstützung an. Wir zeigen das wahre Gesicht der
psychiatrischen Praktiken, wie sie zuvor noch nie zu sehen waren," so
die Leiterin der Bürgerkommission für Menschenrechte, Irmgard Mörz.
Gerade rechtzeitig erschienen ist die brandheiße neue DVD "Ein
Milliardengeschäft - gefährliche Psychopharmaka!" Diese zeigt die
Geschichte vom großen Geld einer 330 Milliarden Dollar schweren
psychiatrischen Industrie, die keine Heilerfolge vorweisen kann, wie
einige von Ihnen selbst erzählen.
Die neue DVD können Sie bei der Bürgerkommission unter
[email protected] anfordern! Für die Presse ist diese gratis!
Für den Inhalt verantwortlich: Volker Kubillus
Rückfragehinweis:
BÜRGERKOMMISSION FÜR MENSCHENRECHTE
PF 130, A-1072 Wien
Tel. 877 02 23
mailto:[email protected] www.cchr.at und www.cchr.orgOTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF






