Katholische Jugend Österreich an neue Regierung: "An die Arbeit, es gibt viel zu tun!"

- Viele Forderungen im Regierungsprogramm berücksichtigt - Rasche Umsetzung v.a. bei Jugendbeschäftigung notwendig

Wien (OTS) - "Wir wünschen der neuen Regierung alles Gute und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit", so Sibylla Gmeindl, Vorsitzende der Katholischen Jugend Österreich (KJÖ), anlässlich der Angelobung des neuen Regierungsteams.

"Darüber, dass die jugendrelevanten Themen endlich gebührenden Einzug in das Arbeitspaket der Regierung gehalten haben, sind wir hoch erfreut. Das ist ein klares Bekenntnis zu einer aktiven und gelebten Jugendpolitik. Viele unserer Forderungen wurden im Regierungsprogramm berücksichtigt, leider nicht alle", formuliert Gmeindl die Haltung der Katholischen Jugend gegenüber dem letzte Woche präsentierten Regierungsprogramm.

Rasche Maßnahmen für Jugendbeschäftigung notwendig

Im Bereich der Jugendbeschäftigung wurden die Forderungen der Katholischen Jugend großteils erfüllt. So soll die Berufsorientierung ab der 7. Schulstufe ausgebaut werden. Enttäuschend ist jedoch, dass die Wiedereinführung des Kündigungsschutzes von Lehrlingen im Regierungsprogramm nicht berücksichtigt wurde.

"Im Bereich Jugendbeschäftigung ist es jetzt dringend notwendig, ein Konjunkturpaket zur Steigerung der Lehrstellen zu schnüren. Denn das Erste was in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eingespart wird, sind Lehrstellen. Hier muss schnell und entschieden gegengesteuert werden", fordert Gmeindl.

Positiven Weg in der Bildungspolitik fortsetzen

Auch die Forderungen der Katholischen Jugend Österreich im Bereich Bildung wurden in das Arbeitsprogramm aufgenommen. So spricht sich die neue Regierung klar dafür aus, dass die Förderung von Begabungen und Talenten zentrale Aufgabe der Bildungspolitik ist. "Wir begrüßen diesen Ansatz, der die individuelle Förderung von SchülerInnen zum Ziel hat. Unklar ist leider, in welcher Art und Weise das umgesetzt werden soll."

Eine weitere Forderung, die in das Programm aufgenommen wurde ist die geplante Einführung eines verpflichtenden Ethikunterrichts für jene, die sich vom Religionsunterricht abmelden, als Unterrichtsgegenstand. "Es freut uns besonders, dass VertreterInnen von Religionsgemeinschaften in die Detailplanung einbezogen werden sollen. Die Katholische Jugend steht hier sehr gerne als kompetente Gesprächspartnerin zur Verfügung!" kommentiert die KJÖ-Vorsitzende diesen Punkt. "Grundsätzlich fordern wir die neue Regierung auf, den positiven Weg im Bereich Bildung fortzusetzen."

Absicherung von Freiwilligendiensten ausweiten

Positiv bewertet wird auch die Absicherung des Freiwilligen Sozialen Jahres. "Das ist eine lang geforderte Maßnahme und ein wichtiger Schritt in Richtung 'Anerkennung von Freiwilligendiensten'. Wir fordern darüberhinausgehend aber die rechtliche und finanzielle Absicherung für alle Freiwilligendienste, so z.B. auch für das von uns initiierte Freiwillige Ökologische Jahr."

Jetzt ist Umsetzung gefragt

"Die Katholische Jugend wird sich weiter dafür einsetzen, dass die Jugendlichen den Stellenwert in der Politik haben, der ihnen zusteht und dass ihre Stimmen gehört werden. Wir werden auch ganz genau beobachten, ob die Jugendthemen, die im Regierungsprogramm verankert sind, entsprechend umgesetzt werden", so Gmeindl abschließend, und weiter: "Liebe Regierung: An die Arbeit, es gibt viel zu tun!"

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