• 02.12.2008, 10:48:01
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Katholische Jugend Österreich an neue Regierung: "An die Arbeit, es gibt viel zu tun!"

- Viele Forderungen im Regierungsprogramm berücksichtigt - Rasche Umsetzung v.a. bei Jugendbeschäftigung notwendig

Wien (OTS) - "Wir wünschen der neuen Regierung alles Gute und
hoffen auf eine gute Zusammenarbeit", so Sibylla Gmeindl, Vorsitzende
der Katholischen Jugend Österreich (KJÖ), anlässlich der Angelobung
des neuen Regierungsteams.

"Darüber, dass die jugendrelevanten Themen endlich gebührenden
Einzug in das Arbeitspaket der Regierung gehalten haben, sind wir
hoch erfreut. Das ist ein klares Bekenntnis zu einer aktiven und
gelebten Jugendpolitik. Viele unserer Forderungen wurden im
Regierungsprogramm berücksichtigt, leider nicht alle", formuliert
Gmeindl die Haltung der Katholischen Jugend gegenüber dem letzte
Woche präsentierten Regierungsprogramm.

Rasche Maßnahmen für Jugendbeschäftigung notwendig

Im Bereich der Jugendbeschäftigung wurden die Forderungen der
Katholischen Jugend großteils erfüllt. So soll die Berufsorientierung
ab der 7. Schulstufe ausgebaut werden. Enttäuschend ist jedoch, dass
die Wiedereinführung des Kündigungsschutzes von Lehrlingen im
Regierungsprogramm nicht berücksichtigt wurde.

"Im Bereich Jugendbeschäftigung ist es jetzt dringend notwendig,
ein Konjunkturpaket zur Steigerung der Lehrstellen zu schnüren. Denn
das Erste was in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eingespart wird,
sind Lehrstellen. Hier muss schnell und entschieden gegengesteuert
werden", fordert Gmeindl.

Positiven Weg in der Bildungspolitik fortsetzen

Auch die Forderungen der Katholischen Jugend Österreich im Bereich
Bildung wurden in das Arbeitsprogramm aufgenommen. So spricht sich
die neue Regierung klar dafür aus, dass die Förderung von Begabungen
und Talenten zentrale Aufgabe der Bildungspolitik ist. "Wir begrüßen
diesen Ansatz, der die individuelle Förderung von SchülerInnen zum
Ziel hat. Unklar ist leider, in welcher Art und Weise das umgesetzt
werden soll."

Eine weitere Forderung, die in das Programm aufgenommen wurde ist
die geplante Einführung eines verpflichtenden Ethikunterrichts für
jene, die sich vom Religionsunterricht abmelden, als
Unterrichtsgegenstand. "Es freut uns besonders, dass VertreterInnen
von Religionsgemeinschaften in die Detailplanung einbezogen werden
sollen. Die Katholische Jugend steht hier sehr gerne als kompetente
Gesprächspartnerin zur Verfügung!" kommentiert die KJÖ-Vorsitzende
diesen Punkt. "Grundsätzlich fordern wir die neue Regierung auf, den
positiven Weg im Bereich Bildung fortzusetzen."

Absicherung von Freiwilligendiensten ausweiten

Positiv bewertet wird auch die Absicherung des Freiwilligen
Sozialen Jahres. "Das ist eine lang geforderte Maßnahme und ein
wichtiger Schritt in Richtung 'Anerkennung von Freiwilligendiensten'.
Wir fordern darüberhinausgehend aber die rechtliche und finanzielle
Absicherung für alle Freiwilligendienste, so z.B. auch für das von
uns initiierte Freiwillige Ökologische Jahr."

Jetzt ist Umsetzung gefragt

"Die Katholische Jugend wird sich weiter dafür einsetzen, dass die
Jugendlichen den Stellenwert in der Politik haben, der ihnen zusteht
und dass ihre Stimmen gehört werden. Wir werden auch ganz genau
beobachten, ob die Jugendthemen, die im Regierungsprogramm verankert
sind, entsprechend umgesetzt werden", so Gmeindl abschließend, und
weiter: "Liebe Regierung: An die Arbeit, es gibt viel zu tun!"

Alle Forderungen und Positionen der Katholischen Jugend auf
www.jugend-stimmt.at
Informationen zur Katholischen Jugend Österreich auf
www.kath-jugend.at

Rückfragehinweis:

Mag.a Mirjam Nekolar
   Öffentlichkeitsarbeit
   Katholische Jugend Österreich	
   Tel: (+43) 1 / 512 16 21 DW 31
   Mobil: (+43) 676 / 880 11 1554
   [email protected]

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