- 25.11.2008, 13:10:05
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JUGENDVERTRETUNG: Auf Worte müssen Taten folgen!
Ambitioniertes Regierungsprogramm im Jugendbereich muss auch umgesetzt werden
Wien (OTS) - "Wir freuen uns, dass das Regierungsprogramm in
Jugendbelangen einigermaßen ambitioniert ausgefallen ist",
kommentiert Edda Strutzenberger, Vorsitzende der
Bundesjugendvertretung (BJV), die Regierungsbildung. "Es ist schön,
dass erstmals seit langer Zeit eine Regierung Jugend als
Querschnittsmaterie zu begreifen scheint und einige jugendpolitische
Maßnahmen in besonders relevanten Politikfeldern ergriffen werden
sollen. Doch es darf nicht bei Überschriften und Ankündigungen
bleiben: Die neue Regierung muss handeln, denn seit Jahren herrscht
jugendpolitischer Stillstand!"
Maßnahmen im Bereich Jugendbeschäftigung
und Bildung sind notwendig
Wo in den nächsten Wochen dringend Maßnahmen ergriffen werden
müssen, liegt auf der Hand. Edda Strutzenberger: "Wir sind überzeugt,
dass vor allem im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit enorme
Kraftanstrengungen notwendig sind: Nichts ist schlimmer, als in
jungen Jahren arbeits- und damit perspektivenlos zu werden. Die
Regierung muss danach trachten, alle Jugendlichen in Ausbildung oder
in Beschäftigung zu bringen. Das erfordert ambitionierten
Mitteleinsatz, der sich jedenfalls langfristig lohnt."
Ähnlich rasch gilt es, das Bildungssystem umzukrempeln:
"Chancengleichheit muss das oberste Ziel einer Gesellschaft sein, und
deshalb fordern wir, möglichst rasch die gemeinsame Schule der zehn-
bis 14-Jährigen flächendeckend einzuführen. In dieser Frage erwarten
wir uns ein eindeutiges Bekenntnis und kompromisslose Handlungen."
Einbindung der Jugendvertretung
muss intensiver werden
Generell wünscht sich die Bundesjugendvertretung, als
Sozialpartnerin in alle jugendpolitisch relevanten Entscheidungen
eingebunden zu werden: "Ein neuer Stil tut auch in dieser Frage Not",
so die BJV-Vorsitzende Edda Strutzenberger. "In den vergangenen
Jahren wurde die BJV bei wichtigen Entscheidungen oft schlichtweg
ignoriert. Das muss mit der neuen Regierung anders werden."
In der Jugendvertretung herrscht jedenfalls die Bereitschaft zur
Kooperation: "Wir bringen gern unsere Kompetenzen ein und bieten den
neuen Kräften im Ministerium - Minister Reinhold Mitterlehner und
Staatssekretärin Christine Marek - unsere engagierte Mitarbeit an.
Jedenfalls gratulieren wir ihnen zu ihren neuen Aufgaben und freuen
uns, schon bald bei einem gemeinsamen Termin künftige
Herausforderungen zu besprechen."
Rückfragehinweis:
Bundesjugendvertretung Klaus Kienesberger Presse/Öffentlichkeitsarbeit Tel. 01 / 214 44 99 - 14 Mobil 0676 / 880 11 - 11 46 [email protected] Web: www.jugendvertretung.at
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