• 25.11.2008, 11:09:10
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Barbara Prammer gratuliert der neuen Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek

Antragskonferenz der SPÖ Frauen im Juni geplant

Wien (SK) - "Ich gratuliere der neuen Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek herzlich zu ihrer Bestellung und wünsche ihr für ihre
Arbeit viel Erfolg!", meinte heute Bundesfrauenvorsitzende und
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer. ****

"Die nächste bereits vereinbarte Antragsprüfungskonferenz der SPÖ
Frauen wird voraussichtlich im Juni stattfinden" kündigte Prammer an.
"Ich habe mich entschieden, meinen Vorsitz bei dieser Konferenz zur
Verfügung zu stellen und Gabriele Heinisch-Hosek als neue
Bundesfrauenvorsitzende vorzuschlagen." Barbara Prammer ist seit
April 1997 SPÖ Bundesfrauenvorsitzende. Mit diesem Schritt möchte
Prammer die frauenpolitische Kompetenz bündeln und damit den Boden
für eine konzentrierte Zusammenarbeit legen.

Gabriele Heinisch-Hosek war viele Jahre Frauensprecherin und
Gleichbehandlungsausschussvorsitzende im Nationalrat. In dieser
Funktion hatte sie immer sehr engen Kontakt zu den Landes- und
Bezirksfrauenorganisationen. "Gabriele Heinisch-Hosek wird sicher
hervorragende Arbeit im Interesse von Österreichs Frauen leisten",
zeigte sich Prammer überzeugt.

Prammer äußerte sich bei dieser Gelegenheit über die Ergebnisse
des Regierungsprogramms sehr zufrieden. "Wir haben in zähen
Verhandlungen versucht, unser Bestes zu geben und vor allem für die
Frauen Österreichs viele Maßnahmen zu vereinbaren. Dies ist uns sehr
gut gelungen. Dass die Opposition nicht Gutes daran findet, bewerte
ich als Reflex, nicht als sachliche Beurteilung", meinte Prammer.

So wird ein Nationaler Aktionsplan für Gleichstellung über den
Zeitraum von 5 Jahren, der neben Maßnahmen des Arbeitsmarktes, des
Schließens der Einkommensschere, der Vereinbarkeit von Beruf und
Familie und vieler weiterer Maßnahmen unter der Federführung der
neuen Frauenministerin kommen. 3-Jahresverträge sollen die
Frauenberatungsstellen besser und dauerhaft absichern. Auch ein
weiterer Ausbau der Interventionsstellen ist vereinbart. Es werden
ein einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld als 4. Wahlmöglichkeit,
das sogenannte "Papamonat" und weitere Flexibilisierungen, wie z.B.
das Anheben der Zuverdienstgrenze und der Wegfall der
Zuverdienstgrenze bei Arbeitszeitreduktion, aber auch das
verpflichtende Gratis-Vorschulkindergartenjahr eingeführt.

Barbara Prammer kündigte an, auch nach dem Wechsel an der Spitze
der SPÖ Frauen frauenpolitisch aktiv zu bleiben und die Interessen
der Frauen Österreichs auf allen Ebenen zu unterstützen. (Schluss)
sl/mp

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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