Kunasek: Gemeinsame Lösung für Fernmeldemonteurschule

Wien (OTS) - "Trotz einer funktionierenden Struktur will die
Telekom Austria den Ausbildungsplatz in Eggenberg schließen. Zuletzt drückten hier 164 Lehrlinge die Schulbank nun soll ein Hotelprojekt realisiert werden", so der FPÖ-Lehrlingssprecher NAbg. Mario Kunasek. Er zeigt sich entsetzt und fordert vor allem Landeshauptmann Voves und Bürgermeister Nagl auf, rasch mit den Verantwortlichen der Telekom eine gemeinsame Lösung zu finden.

"Ein Aufschrei geht durch die Steiermark: Einer der zentralsten Ausbildungsplätze in Graz, nämlich die Fernmeldemonteurschule in Graz-Eggenberg, soll geschlossen werden. Den zurzeit 164 dort in Ausbildung befindlichen Lehrlingen droht ein Wechsel des Ausbildungsortes - mit größter Wahrscheinlichkeit nach Wien", beschreibt Kunasek das Problem.

Die in der Nähe des Schlosses Eggenberg angesiedelte Fernmeldemonteurschule bilde Lehrlinge im Beruf des Kommunikationstechnikers aus. Wie konkret die Pläne der Telekom Austria bereits seien, kann (wie die Grazer Woche berichtete) durch die momentane Auskunftsverweigerung auf Seiten der Telekom nicht erschlossen werden, erklärt der freiheitliche Lehrlingssprecher. "Unbestätigten Quellen zufolge soll die Schule einem Hotelprojekt weichen. Seit über einem Jahr soll ein Grazer Architekt bereits an der Realisierung arbeiten. Die Stimmung unter den betroffenen Lehrlingen ist denkbar schlecht. Ich kann das natürlich verstehen und werde mich mit Sicherheit dafür einsetzen, gemeinsam mit der gesamten Belegschaft eine Lösung zu finden", so Kunasek in Richtung der 164 Telekom-Lehrlinge und der Bediensteten.

Kunasek richtet seinen Appell vor allem an Landeshauptmann Voves und den Grazer Bürgermeister Nagl: "An diesen beiden Verantwortlichen wäre es jetzt, vor allem rasch mit der Telekom Austria, den betroffenen Lehrlingen und der Belegschaftsvertretung in Verbindung zu treten. Man muss sich für die Auszubildenden und den Erhalt des Standortes stark machen!" Die Unterstützung einer solchen Initiative könne laut Kunasek nur im Interesse der Lehrlinge und Facharbeiter sein.

Eine Schließung des funktionierenden Ausbildungsplatzes in Graz-Eggenberg würde für den steirischen Abgeordneten zudem in einem Fachkräftemangel resultieren. "Einheimische Fachkräfte sind enorm wichtig für die regionale und nationale Wirtschaft! Der Erhalt von Fachkräften - wie in diesem Fall an Kommunikationstechnikern - wäre für das Land Steiermark von größter Wichtigkeit!" schließt Kunasek seine Forderung in Richtung steirischer Politik. Gleichzeitig will er aber für die Lehrlinge der Telekom Austria Ansprechpartner sein um gemeinsam der Fernmeldemonteurschule mit Standort Graz-Eggenberg noch eine Chance zu geben.

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