- 11.11.2008, 11:44:42
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Jakob Auer: Die Schmerzgrenze ist erreicht!
ÖVP-Abgeordneter kritisiert unverantwortliche Preispolitik bei Lebensmittel
Wien (ÖVP-PK) - So kann es nicht weitergehen! Die Produktpreise
befinden sich im freien Fall. Die Kosten für Betriebsmittel aber,
allen voran bei Energie, steigen immer weiter an. Der Handel setzt
lieber auf billige Ware aus dem Ausland statt auf heimische Qualität.
Der Preisdruck bei Milch, die Talfahrt beim Schweinepreis, bei Mais
usw. - die Schmerzgrenze für die Bauern ist endgültig erreicht! Mit
diesen Worten kritisierte heute, Dienstag, der ÖVP-Abgeordnete Jakob
Auer die unverantwortliche Preispolitik des Handels bei Lebensmittel.
"Wenn nicht rasch ein Umdenken stattfindet, sollte man die
Mobilisierungsbereitschaft der Bauern nicht unterschätzen!" ****
"Der Handel verfolgt offenbar gezielt zwei Anliegen: die
österreichischen Bauern zu ruinieren und die österreichischen
Konsumenten mit undeklarierter ausländischer Billigware hinters Licht
zu führen", fordert Auer eine Mobilmachung all jener Kräfte, die auf
heimische Qualität, eine intakte Natur und für Klimaschutz stehen.
Der Import von Billigwaren bedeutet nicht nur lange Transportwege
sondern setzt auch die hohen Kennzeichungsverpflichtungen heimischer
Qualität außer Kraft. "Es kann doch nicht sein, dass auf Kosten der
Gesundheit nicht klar deklarierten Waren aus dem Ausland der Vorrang
gegeben wird, um den Preisdruck für österreichische Qualitätsprodukte
zu erhöhen", erinnert der ÖVP-Abgeordnete etwa an den Milchskandal in
China.
Wenn den Handelsketten schon die Existenz bäuerlicher
Familienunternehmen nichts wert ist, so sollten sie dennoch angeregt
werden, Verantwortung für die Gesundheit der Konsumenten und für die
Verbesserung des Klimaschutzes zu übernehmen. "Das Spiel mit dem
Schicksal tausender Menschen muss ein Ende haben", mahnt Auer auch
die Mitverantwortung der Arbeiterkammer ein. "Mit ihren Aufrufen zum
Preisdumping gefährden sie auch Arbeitsplätze im vor- und
nachgelagerten Bereich - das sind rund 530.000 Beschäftigte!"
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
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