• 10.11.2008, 13:52:52
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Vilimsky: Rückgang der Kriminalität schmilzt dahin - Aufklärungsquote sinkt

FPÖ fordert mindestens 3000 Planstellen mehr im Sicherheitswachebereich und weniger Verwaltungsbürokratie für die Exekutivbeamten

Wien (OTS) - Je näher das Jahresende rücke, desto weniger
rückläufig sei die Statistik der zur Anzeige gebrachten Straftaten,
fasst FPÖ-Sicherheitssprecher Harald Vilimsky die aktuelle
Kriminalitätsentwicklung zusammen. Waren es im Zeitraum Jänner bis
August 2008 noch 5,8 Prozent weniger Anzeigen als im
Vergleichszeitraum des Vorjahres, so waren es bis Oktober schon nur
mehr 3,7 Prozent", erklärt Vilimsky und betont, dass aber
gleichzeitig auch die Aufklärungsquote um 0,9 Prozent auf schwache
38,2 Prozent gesunken sei.

"Eine eher ernüchternde Bilanz", so Vilimsky. Berauschend seien diese
Zahlen keinesfalls. Das Thema Sicherheit stelle nach wie vor eine
große Baustelle dar, die von Fekter umgehend in Angriff genommen
werden müsse. Ihre Kriminalstatistik sei eine rein formelle
Angelegenheit, in der Realität explodiere jedoch die Zahl von
Delikten. "Viele Opfer etwa von Diebstählen bringen diese gar nicht
mehr zur Anzeige. Immer weniger Wachzimmer mit immer weniger
Polizisten bedeutet für Verbrechensopfer, dass in den meisten Fällen
ohnehin klar ist, dass die Täter nicht gefasst werden", erklärt
Vilimsky.

"Die FPÖ fordert mindestens 3000 Planstellen mehr im
Sicherheitswachebereich sowie wieder mehr Wachzimmer mit weniger
Verwaltungsbürokratie für die Exekutivbeamten", hält Vilimsky fest.
Dies würde die Statistik nicht nur mit einem Schlag anders aussehen
lassen, sondern wirklich einen positiven Einfluss auf die
Zurückdrängung der Kriminalität und eine nachhaltige Steigerung der
Aufklärungsquote haben.

Rückfragehinweis:
FPÖ

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