Vilimsky: Rückgang der Kriminalität schmilzt dahin - Aufklärungsquote sinkt

FPÖ fordert mindestens 3000 Planstellen mehr im Sicherheitswachebereich und weniger Verwaltungsbürokratie für die Exekutivbeamten

Wien (OTS) - Je näher das Jahresende rücke, desto weniger rückläufig sei die Statistik der zur Anzeige gebrachten Straftaten, fasst FPÖ-Sicherheitssprecher Harald Vilimsky die aktuelle Kriminalitätsentwicklung zusammen. Waren es im Zeitraum Jänner bis August 2008 noch 5,8 Prozent weniger Anzeigen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, so waren es bis Oktober schon nur mehr 3,7 Prozent", erklärt Vilimsky und betont, dass aber gleichzeitig auch die Aufklärungsquote um 0,9 Prozent auf schwache 38,2 Prozent gesunken sei.

"Eine eher ernüchternde Bilanz", so Vilimsky. Berauschend seien diese Zahlen keinesfalls. Das Thema Sicherheit stelle nach wie vor eine große Baustelle dar, die von Fekter umgehend in Angriff genommen werden müsse. Ihre Kriminalstatistik sei eine rein formelle Angelegenheit, in der Realität explodiere jedoch die Zahl von Delikten. "Viele Opfer etwa von Diebstählen bringen diese gar nicht mehr zur Anzeige. Immer weniger Wachzimmer mit immer weniger Polizisten bedeutet für Verbrechensopfer, dass in den meisten Fällen ohnehin klar ist, dass die Täter nicht gefasst werden", erklärt Vilimsky.

"Die FPÖ fordert mindestens 3000 Planstellen mehr im Sicherheitswachebereich sowie wieder mehr Wachzimmer mit weniger Verwaltungsbürokratie für die Exekutivbeamten", hält Vilimsky fest. Dies würde die Statistik nicht nur mit einem Schlag anders aussehen lassen, sondern wirklich einen positiven Einfluss auf die Zurückdrängung der Kriminalität und eine nachhaltige Steigerung der Aufklärungsquote haben.

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