- 06.11.2008, 13:30:39
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FFG: Unternehmen setzen neue Schwerpunkte in der Forschung
15 neue Projekte im Programm "Headquarter" beschlossen - FFG gibt wichtige Finanzierungsimpulse trotz knappen Programmbudgets
Wien (OTS) - Ein gesamtes Projektvolumen von 32 Mio. Euro und die
Schaffung von mittelfristig 258 zusätzlichen Arbeitsplätzen für
ForscherInnen sind im Rahmen jener 15 Projekte geplant, deren
Förderung aus dem Programm "Headquarter" bei der letzten Sitzung des
Beirates Basisprogramme Ende Oktober beschlossen wurde. Damit
übersteigen nicht nur die Anträge, sondern auch die bewilligten
Fördermittel das für 2008 noch verfügbare Budget deutlich. "Da die
Qualität der eingereichten Vorhaben wirklich überzeugend war und
innovative Unternehmen gerade jetzt rasche Unterstützung benötigen,
wurde beschlossen, auf das nächstjährige Budget vorzugreifen", so die
FFG-Geschäftsführer Dr. Henrietta Egerth und Dr. Klaus Pseiner.
Im Programm Headquarter werden Vorhaben von Unternehmen gefördert,
die entweder eine neue Forschungszentrale in Österreich aufbauen oder
ihre Forschungskapazität mit einem neuen Schwerpunkt wesentlich
erweitern wollen. Damit unterstützt das Programm die Spitzenforschung
in Unternehmen und ist gleichzeitig ein wirksames Instrument für die
Schaffung von hochqualifizierten Arbeitsplätzen. "Das Programm
Headquarter ist wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer
Unternehmen, weil es einen sehr hohen Multiplikator-Effekt hat", so
die beiden FFG-Geschäftsführer.
Insgesamt wurden 20 Anträge mit einem gesamten Projektvolumen von
46 Mio. Euro eingereicht. 15 Anträge wurden zur Förderung ausgewählt,
davon fünf von Kleinen und Mitlleren Unternehmen (KMU). Für diese 15
Projekte wurden finanzielle Beiträge in Höhe von 11,1 Mio. Euro
beschlossen, zur Verfügung standen aber nur mehr 7,73 Mio. Euro. Der
Mehrbedarf soll durch einen Vorgriff auf das Budget des nächsten
Jahres gedeckt werden, notfalls aus Geldern der FFG-Basisförderung.
Insgesamt verfügte das Headquarter-Programm im Jahr 2008 über ein
Budget von 19,5 Mio. Euro.
Die Nachfrage nach dieser Förderung für unternehmerische
Spitzenforschung ist jedenfalls weiter ungebrochen: Für die nächste
Vergabesitzung im Dezember liegen bereits vier neue Projektanträge
vor, weitere acht wurden bereits angekündigt. Das
Headquarter-Programm unterstützt ausgewählte Projekte mit einem
Zuschuss von maximal 35 Prozent der anerkannten Gesamtkosten.
Rückfragehinweis:
Alexander Kosz
FFG - Öffentlichkeitsarbeit
[email protected]
Tel. 05 - 7755 - 6012
0664 - 8569010
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