- 06.11.2008, 10:22:42
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Betriebsratswahlen im Fonds Soziales Wien (FSW): "KIV/UG gewinnt, was zu gewinnen war!"
Sechs Wahlen, sechs Mehrheiten: KIV/UG große Wahlsiegerin bei Betriebsratswahlen im Fonds Soziales Wien.
Wien (OTS) - Aus den von 3. bis 5. November 2009 im Fonds
Soziales Wien sowie den ausgegliederten GmbH "Wieder Wohnen",
"Pflege und Betreuungsdienste" und "Schuldnerberatung"
stattfindenden Betriebsratswahlen (insgesamt über 1.000 Beschäftigte)
geht die parteiunabhängige KIV/UG - Konsequente
Interessensvertretung/Unabhängige GewerkschafterInnen als klare
Wahlsiegerin hervor und errang in drei Betriebsräten sowie bei den
Behindervertrauenspersonen in allen Bereichen satte Mehrheiten.
Im Fonds Soziales Wien konnte die KIV/UG ihre Position deutlich
ausbauen und errang 7 Betriebsratsmandate und 67,95 % der Stimmen. Im
Bereich der "Pflege und Betreuungsdienste" stellt die KIV/UG mit
62,07 % der Stimmen und künftig 4 Betriebsratsmandaten die klare
Mehrheit. Auch bei "Wieder Wohnen GmbH" stellt die KIV/UG mit 56,52 %
der Stimmen und 3 Betriebsratsmandaten künftig den/die
Betriebsratsvorsitzende/n. Im Bereich der SchuldnerInnenberatung
kandidierte eine überfraktionelle Bunte Betriebsratsliste unter
KIV-Beteiligung. Auch bei den gleichzeitig stattfindenden Wahlen zu
den Behindertenvertrauenspersonen in FSW, "Wieder Wohnen" und "Pflege
und Betreuungsdienste" sprachen sich die WählerInnen mehrheitlich für
die KIV/UG aus. Die Wahlbeteiligung lag mit deutlich über 60 %
erfreulich hoch. "Die KIV, die bereits die Mehrheit in den
Jugendämtern und in der MA 40 (früheres Sozialamt) hat, ist damit
unangefochten die Nr. 1 in der Vertretung im Sozialbereich der Stadt
Wien und seinen Ausgliederungen," freut sich entsprechend Andreas
Richter, Betriebsratsvorsitzender der KIV/UG im FSW. "Wir haben
gewonnen, was zu gewinnen war."
Auf die neu gewählten Betriebsratskörperschaften wartet jede Menge
Arbeit: Das Arbeitsklima ist schlecht. Die Arbeitsbelastung steigt
dramatisch. Die Personalfluktuation ist enorm. Unterschiedliche
Arbeits- und Besoldungsrechte erschweren die Vertretungsarbeit. Und
die Geschäftsleitung packt alles aus, was in der Trickkiste von "New
Public Management" zu finden ist.
Wenig Erfolg war den sozialdemokratischen GewerkschafterInnen
beschieden, die diesesmal unter der Bezeichnung "FSG-Für Soziale
Gerechtigkeit" offensichtlich versuchten, ihre Parteizugehörigkeit zu
verschleiern. Sie musste deutliche Verluste hinnehmen.
Rückfragehinweis:
KIV/UG -Konsequente Interesssensvertretung/Unabhängige GewerkschafterInnen
Chritine Rudolf, politische Sekretärin, Tel: 0676/34 00 542
Internet: www.kiv.at
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