• 31.10.2008, 10:42:45
  • /
  • OTS0109 OTW0109

GlaxoSmithKline investiert 430 Mio. Euro in die österreichische Pharmaforschung

Wien (OTS) - In Österreich wurden im Jahr 2006 im Pharmasektor
rund 277,2 Mio. Euro in Forschung & Entwicklung investiert. Bei dem
Lizenzdeal, den GlaxoSmithKline Biologicals letzte Woche mit dem
Wiener Biotech-Unternehmen AFFiRiS zur Erforschung von
Alzheimer-Impfstoffen abgeschlossen hat, wurde eine Vertragssumme von
430 Mio. Euro vereinbart.

Die Impfstoffe der Firma AFFiRiS, die derzeit in klinischen
Studien in Wien gestestet werden, lassen in Österreich
schätzungsweise 60.000 bis 80.000 Alzheimer-PatientInnen hoffen. Für
2025 wird aufgrund der Altersentwicklung der Bevölkerung eine
Steigerung der Zahl der Erkrankten prognostiziert mit über 22 Mio.
Menschen in den Industrienationen.

Zu Morbus Alzheimer

Die Alzheimerdemenz ist eine progressive neurodegenerative
Krankheit, die zu einem irreversiblen Verlust von Nervenzellen führt.
Klinische Symptome sind ein zunehmender Verlust von Gedächtnis,
Urteilsfähigkeit, Orientierung und Sprache. Bei vielen
AlzheimerpatientInnen kommen Verhaltensänderungen und psychiatrische
Störungen hinzu, die eine enorme Belastung für die Betreuungspersonen
und die Kosten nach Aufnahme in institutionalisierte
Pflegeeinrichtungen darstellen.

Zur neuen Technologie von AFFiRiS

Die zurzeit führende Hypothese zur Krankheitsentstehung besagt,
dass Ablagerungen des Betaamyloidpeptids eine zentrale Rolle für die
Pathogenese der Alzheimer’schen Krankheit spielen (Übersicht bei
Blennow et al. 2006). Von der Vereinbarung mit AFFiRiS sind zwei
Programme betroffen, eines ist auf vollständige Betaamyloidproteine
ausgerichtet, das zweite, als Mimovax bezeichnete Programm, zielt auf
weitere Formen des Betaamyloids. Wie bekannt, veranlassen aktive
Impfstoffe den Körper, Antikörper zu bilden. Das Besondere bei den
Impfstoffen von AFFiRiS jedoch ist die AFFITOME-Technologie: die zu
bildenden Antikörper können zwischen gesunden und krankmachenden
Formen des Betaamyloids unterscheiden und greifen nur die schädliche
Form an.

Jean Stephenne, Präsident und General Manager von GSK Biologicals,
dazu: "Wir sind sehr beeindruckt von der Technologie von AFFiRiS -
kombiniert mit unserer Expertise bei innovativen Adjuvantsystemen
wird diese Zusammenarbeit unsere Erfolgschancen bei der Entdeckung
von neuen Behandlungsmethoden gegen diese schwerwiegende Erkrankung
wesentlich erhöhen."

Zu GSK Biologicals

GlaxoSmithKline Biologicals ist der führende Impfstoffhersteller
weltweit mit einem Marktanteil von 22 % per 2006. Derzeit sind 30
Impfstoffe auf dem Markt und über 20 in der Pipeline (24 per Ende
Februar 2008) - ein Drittel davon zur Vorbeugung von Krankheiten in
Entwicklungsländern. Von den 1,1 Mrd. Impfdosen, die im Jahr 2007
versandt wurden, wurden 8 von 10 Impfdosen um bis zu 90 % verbilligt
in die ärmsten Länder der Welt geliefert. Durch routinemäßige
Impfungen und gezielte Kampagnen konnte z.B. die Todesrate bei
Kindern in Afrika aufgrund von Masern von 2000 - 2006 um 91 %
reduziert werden. Impfungen retten jährlich weltweit bis zu sechs
Millionen Menschen das Leben und schützen 750.000 Kinder vor
Behinderungen. Seit der Einführung des Gratiskinderimpfprogrammes in
Österreich im Jahr 1997 ist GlaxoSmithKline der Hauptlieferant für
Kinderimpfstoffe.

GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden
forschungsintensiven Pharma- und Gesundheitsunternehmen - engagiert
sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, indem sie
ihnen ein aktiveres, gesünderes und längeres Leben ermöglicht.
Referenzen und weitere Informationen zu GlaxoSmithKline finden Sie
unter www.glaxosmithkline.at.

Rückfragehinweis:
Martha Bousek
GlaxoSmithKline Pharma GmbH
Tel.: + 43 1 970 75-501
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GSK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel