- 31.10.2008, 09:11:27
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Von AUA über ÖBB bis Erste Group: Vilimsky fordert radikale Kürzung der Manager-Gagen!
Eingliederung der Manager-Gehälter in Bundesbezügepyramide unumgänglich
Wien (OTS) - Die Gehälter sämtlicher Manager von Unternehmen, die
in öffentlichem Eigentum stehen oder an denen der Staat beteiligt
ist, müssen in die Bundesbezügepyramide eingegliedert werden, an
deren Spitze Bundespräsident (22.848 Euro brutto pro Monat)und
Bundeskanzler (20.400 Euro brutto pro Monat) stehen. Diese Forderung
erhob heute FPÖ-Generalsekretär NAbg Harald Vilimsky.
So sei etwa die Unfähigkeit des AUA-Managements dokumentiert. Und ein
Herr Ötsch verdiene mit einer dreiviertel Million Euro im Jahr mehr
als das Doppelte des Bundespräsidenten oder des Bundeskanzlers. Im
ÖBB-Vorstand etwa werde pro Nase rund eine halbe Million Euro
kassiert, annähernd das Doppelte der Spitzen dieser Republik. Dies
sei ein Affront der Sonderklasse für den Steuerzahler. Den Vogel
schieße aber Erste-Chef Treichl ab, der inklusive Sonderleistungen
auf 7 Millionen Euro im Jahr geschätzt werde. Dies sei mehr als das
zwanzigfache (!) von Präsident oder Kanzler, völlig untragbar für ein
Unternehmen, an dem sich die Republik jetzt mit 2, 7 Milliarden Euro
beteiligen müsse. Dazu komme noch, dass die drei Söhne Treichls vom
Erste-Chauffeur zur Schule und diversen Freizeitaktivitäten geführt
und auch wieder abgeholt wurden bzw. vielleicht noch immer werden.
Das alles sei nicht einmal mehr im Ansatz argumentierbar. Hier habe
sich eine Selbstbedienungsclique etabliert, die in keiner
Verhältnismäßigkeit mehr zu Durchschnittsverdienern stünde. Jetzt, wo
der Steuerzahler noch zusätzlich für die Unfähigkeit dieser Manager
herhalten müsse, sei das Fass jedoch am Überlaufen und auch der
Anlassfall, die Phantasiegagen von Managern im öffentlichen Bereich
zu normalisieren. Hier müsse die Formel gelten: Niemand, der aus
Steuergeldern entlohnt werde, dürfe mehr als Präsident oder Kanzler
verdienen. Die FPÖ werde SPÖ und ÖVP hier einer Nagelprobe
unterziehen, stünden doch immerhin viele der betroffenen Manager im
Nahebereich zu diesen Parteien.
Rückfragehinweis:
FPÖ
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