Von AUA über ÖBB bis Erste Group: Vilimsky fordert radikale Kürzung der Manager-Gagen!

Eingliederung der Manager-Gehälter in Bundesbezügepyramide unumgänglich

Wien (OTS) - Die Gehälter sämtlicher Manager von Unternehmen, die in öffentlichem Eigentum stehen oder an denen der Staat beteiligt ist, müssen in die Bundesbezügepyramide eingegliedert werden, an deren Spitze Bundespräsident (22.848 Euro brutto pro Monat)und Bundeskanzler (20.400 Euro brutto pro Monat) stehen. Diese Forderung erhob heute FPÖ-Generalsekretär NAbg Harald Vilimsky.

So sei etwa die Unfähigkeit des AUA-Managements dokumentiert. Und ein Herr Ötsch verdiene mit einer dreiviertel Million Euro im Jahr mehr als das Doppelte des Bundespräsidenten oder des Bundeskanzlers. Im ÖBB-Vorstand etwa werde pro Nase rund eine halbe Million Euro kassiert, annähernd das Doppelte der Spitzen dieser Republik. Dies sei ein Affront der Sonderklasse für den Steuerzahler. Den Vogel schieße aber Erste-Chef Treichl ab, der inklusive Sonderleistungen auf 7 Millionen Euro im Jahr geschätzt werde. Dies sei mehr als das zwanzigfache (!) von Präsident oder Kanzler, völlig untragbar für ein Unternehmen, an dem sich die Republik jetzt mit 2, 7 Milliarden Euro beteiligen müsse. Dazu komme noch, dass die drei Söhne Treichls vom Erste-Chauffeur zur Schule und diversen Freizeitaktivitäten geführt und auch wieder abgeholt wurden bzw. vielleicht noch immer werden.

Das alles sei nicht einmal mehr im Ansatz argumentierbar. Hier habe sich eine Selbstbedienungsclique etabliert, die in keiner Verhältnismäßigkeit mehr zu Durchschnittsverdienern stünde. Jetzt, wo der Steuerzahler noch zusätzlich für die Unfähigkeit dieser Manager herhalten müsse, sei das Fass jedoch am Überlaufen und auch der Anlassfall, die Phantasiegagen von Managern im öffentlichen Bereich zu normalisieren. Hier müsse die Formel gelten: Niemand, der aus Steuergeldern entlohnt werde, dürfe mehr als Präsident oder Kanzler verdienen. Die FPÖ werde SPÖ und ÖVP hier einer Nagelprobe unterziehen, stünden doch immerhin viele der betroffenen Manager im Nahebereich zu diesen Parteien.

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