• 29.10.2008, 09:20:16
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Weinzinger: FPÖ fordert sofortigen Stopp der Gaspreiserhöhung

Gaspreis so billig wie zuletzt 2004 - LH Pühringer muss die für 1. November geplanten Erhöhungen stoppen

Wien (OTS) - Für den sofortigen Stopp der geplanten
Gaspreiserhöhungen sprach sich heute FPÖ-Finanzsprecher NAbg Lutz
Weinzinger, Landesparteiobmann der FPÖ OÖ, aus. "Seit Ende Juni
dieses Jahres ist der Gaspreis auf den internationalen
Rohstoffmärkten um fast 60 Prozent gesunken und die
oberösterreichischen Gaslieferanten werden von diesem Preisverfall
profitieren. Die mit den gestiegenen Preisen argumentierte Erhöhung
der Gaspreise ab 1. November durch die erdgas OÖ bzw. die Linz AG um
20 Prozent muss somit obsolet sein." Weinzinger forderte
Landeshauptmann Pühringer als Eigentümervertreter der Energie AG auf,
"die für kommenden Samstag geplante Preiserhöhung zu stoppen,
immerhin sind beide Gaslieferanten im Einflussbereich der Energie AG,
die mit 51 Prozent dem Land Oberösterreich gehört. Wir müssen alles
daran setzen, um unsere Bürger zu entlasten. Und am Beginn der
diesjährigen Heizperiode muss gewährleistet werden, dass Heizen nicht
zum Luxus wird." Die FPÖ trete zudem weiterhin dafür ein, dass die
Mehrwertsteuer auf Energie halbiert werde.

Folgt man den Wirtschaftsberichten, so Weinzinger, werden die
Gaspreise ab Mitte November in den freien Fall übergehen.
"Profitieren von dieser immensen Gewinnspanne werden die
Energieversorger - in diesem Fall eben die Erdgas bzw. die Linz AG."
Für den FPÖ-Landesparteiobmann sind die jüngsten Ankündigungen der
Gasversorger, wonach die Gaspreise nach der Heizperiode im
kommenden Frühjahr gesenkt werden, "Zynismus, der seinesgleichen
sucht."

Bereits im vergangenen Winter haben mehr als 400.000 Österreicher
einen Heizkostenzuschuss benötigt, weil sie sich das Heizen nicht
mehr leisten konnten. Für den bevorstehenden Winter ist damit zu
rechnen, dass in der vor uns liegenden Heizperiode noch mehr Menschen
in diesem Land, auf Grund der massiven Teuerungswelle, auf diese
finanzielle Unterstützung angewiesen sind." Vor allem Familien,
alleinerziehende Mütter und Pensionisten - die bereits in den
vergangenen Monaten mit der hohen Inflation und der Preisexplosion
bei den Lebensmitteln zu kämpfen hatten - seien von den Teuerungen im
Energiebereich existenziell betroffen. "Für diese Menschen muss etwas
getan werden, deshalb muss es rasch zur Halbierung der Mehrwertsteuer
kommen."

"Nach der Erhöhung der Mineralölsteuer auf Heizöl um 3,6 Prozent im
Juli kommt nun mit der Erhöhung des Gaspreises die nächste Teuerung
auf die Bürger zu. Die FPÖ sagt als soziale Heimatpartei ganz klar,
dass Heizen nicht zum Luxus werden darf", betonte Weinzinger
abschließend.

Rückfragehinweis:
FPÖ

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