Weinzinger: FPÖ fordert sofortigen Stopp der Gaspreiserhöhung

Gaspreis so billig wie zuletzt 2004 - LH Pühringer muss die für 1. November geplanten Erhöhungen stoppen

Wien (OTS) - Für den sofortigen Stopp der geplanten Gaspreiserhöhungen sprach sich heute FPÖ-Finanzsprecher NAbg Lutz Weinzinger, Landesparteiobmann der FPÖ OÖ, aus. "Seit Ende Juni dieses Jahres ist der Gaspreis auf den internationalen Rohstoffmärkten um fast 60 Prozent gesunken und die oberösterreichischen Gaslieferanten werden von diesem Preisverfall profitieren. Die mit den gestiegenen Preisen argumentierte Erhöhung der Gaspreise ab 1. November durch die erdgas OÖ bzw. die Linz AG um 20 Prozent muss somit obsolet sein." Weinzinger forderte Landeshauptmann Pühringer als Eigentümervertreter der Energie AG auf, "die für kommenden Samstag geplante Preiserhöhung zu stoppen, immerhin sind beide Gaslieferanten im Einflussbereich der Energie AG, die mit 51 Prozent dem Land Oberösterreich gehört. Wir müssen alles daran setzen, um unsere Bürger zu entlasten. Und am Beginn der diesjährigen Heizperiode muss gewährleistet werden, dass Heizen nicht zum Luxus wird." Die FPÖ trete zudem weiterhin dafür ein, dass die Mehrwertsteuer auf Energie halbiert werde.

Folgt man den Wirtschaftsberichten, so Weinzinger, werden die Gaspreise ab Mitte November in den freien Fall übergehen. "Profitieren von dieser immensen Gewinnspanne werden die Energieversorger - in diesem Fall eben die Erdgas bzw. die Linz AG." Für den FPÖ-Landesparteiobmann sind die jüngsten Ankündigungen der Gasversorger, wonach die Gaspreise nach der Heizperiode im
kommenden Frühjahr gesenkt werden, "Zynismus, der seinesgleichen sucht."

Bereits im vergangenen Winter haben mehr als 400.000 Österreicher einen Heizkostenzuschuss benötigt, weil sie sich das Heizen nicht mehr leisten konnten. Für den bevorstehenden Winter ist damit zu rechnen, dass in der vor uns liegenden Heizperiode noch mehr Menschen in diesem Land, auf Grund der massiven Teuerungswelle, auf diese finanzielle Unterstützung angewiesen sind." Vor allem Familien, alleinerziehende Mütter und Pensionisten - die bereits in den vergangenen Monaten mit der hohen Inflation und der Preisexplosion bei den Lebensmitteln zu kämpfen hatten - seien von den Teuerungen im Energiebereich existenziell betroffen. "Für diese Menschen muss etwas getan werden, deshalb muss es rasch zur Halbierung der Mehrwertsteuer kommen."

"Nach der Erhöhung der Mineralölsteuer auf Heizöl um 3,6 Prozent im Juli kommt nun mit der Erhöhung des Gaspreises die nächste Teuerung auf die Bürger zu. Die FPÖ sagt als soziale Heimatpartei ganz klar, dass Heizen nicht zum Luxus werden darf", betonte Weinzinger abschließend.

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