• 11.10.2008, 18:00:00
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Herzer: Schulterschluss der "kleinen" und der "großen" Transporteure

Klein-Transporteure feiern Geburtstag - Schwungvolles neues Corporate Design - Branchen-Gala am Gerstenboden der Ottakringer Brauerei

Wien (PWK755) - Das Jubiläum "25 Jahre Klein-Transporteure" beging
die Branche Samstagnachmittag auf dem Gerstenboden der Ottakringer
Brauerei mit einer festlichen "Geburtstagsgala". Die
Klein-Transporteure haben sich in diesen Jahren als leistungsfähige
Ergänzung zur Transport- und Logistikwirtschaft etabliert und,
speziell in Wien, eine große Bedeutung für die Nahversorgung der
Bevölkerung erlangt.

Die Klein-Transporteure - auch durch ein "KT" auf der Nummerntafel
als solche zu erkennen - sind eine österreichweit agierende
Unternehmensgruppe, die in erster Linie von den Fachgruppen
Güterbeförderung betreut wird. Aufgrund der großen Bedeutung dieses
Gewerbezweiges im Ballungsraum Wien wurde zur punktgenauen Betreuung
eine eigene Fachgruppe eingerichtet.

Die meist als KMU geführten Betriebe besetzten jene Nische, die
von den großen Transporteuren oft nicht befriedigt werden kann. Mit
der Festveranstaltung wolle man sich verstärkt der Öffentlichkeit als
unverzichtbares Bindeglied des Güterumschlages und Nahversorgung ins
Bewusstsein rufen, erklärte Fachgruppenobmann Komm.Rat Harald Pollak
in seinen Begrüßungsworten. Deshalb habe sich die Branche auch ein
neues Corporate Design verpasst, das im Rahmen eines
Design-Wettbewerbs der WIFI-Werbeakademie kreiert wurde. Auf
Sympathiewerbung setzende Botschaften sollen während der nächsten
Jahre die öffentlichen Auftritte der Fachgruppe nachhaltig prägen.

Wie Wolfgang Herzer, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in
der WKÖ, anlässlich des Jubiläums feststellte, habe der Gesetzgeber
des Jahres 1983 bei der Beschlussfassung noch nicht ahnen können,
welchen boomartigen Aufschwung dieses Gewerbe nehmen wird. Zuerst
wurde, eher willkürlich, eine Gewichtsgrenze von 600 kg Nutzlast
eingeführt. Jahre später wurde das Limit EU-konform auf 3,5 t
Gesamtgewicht erhöht.

"Nach anfänglicher Skepsis der alteingesessenen Transporteure
herrscht jetzt in ganz Österreich ein konstruktives Miteinander. Im
ganzen Land gibt es eine sachlich und fachlich fundierte Betreuung
der Klein-Transporteure durch Fachveranstaltungen, Seminarangebote
und ähnliches mehr. Wie in jedem boomenden Gewerbe hat aber auch das
Kleintransportgewerbe mit Strukturschwächen zu kämpfen. Die
Eigenkapitaldecken sind teilweise sehr dünn. Für die oft als
Einpersonenunternehmen agierenden Betriebe sind eine systematische
Marktbearbeitung sowie die Kundenbetreuung nicht immer einfach",
erklärte Herzer.

Wie der Transporteure-Obmann abschließend festhielt, werde sich
der Fachverband, so wie in der Vergangenheit, dafür einsetzen, dass
die rechtlichen Rahmenbedingungen sowohl den "Großen" als auch den
"Kleinen" ein ökonomisch sinnvolles Arbeiten möglich machen. (hp)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich, 
   Fachverband für das Güterbeförderungsgewerbe 
   Mag. Rudolf Bauer
   Tel: +43 (0)1 961 63 63 57
   Fax: +43 1 961 63 75
   Email: [email protected]

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