Abschaffung der Studiengebühren verantwortungslos!

Sehen SPÖ, FPÖ und Grüne auch die Zeit nach der Wahl?

Wien (OTS) - "Manchmal stellt man sich wirklich die Frage, ob
manche Politiker noch mit mehr Realitätsverlust und Kurzsichtigkeit hervorstechen können", zeigt sich Bundesobmann Peter J. Zehetner über die in der gestrigen Nacht beschlossene Abschaffung der Studiengebühren empört.

"Fakt ist, dass die Studiengebühren keine Beschränkung darstellen sondern die Studierenden zu einem effizienten Studium anspornen und den Universitäten dafür auch die finanziellen Möglichkeiten geben. Es geht de facto um ca. 60Euro/Monat, die jedoch einen enorm wichtigen Beitrag zur Qualität der Universitäten und des Studiums beitragen. Vom Studium abgehalten wird dadurch niemand", ist Bundesobmann Zehetner fest überzeugt.

Zehetner weiter: "Die Konsequenz ist, dass man den Universitäten nun noch weniger Geld zur Verfügung stellt. Entweder man akzeptiert, dass sich dadurch natürlich auch die Studienbedingungen weiter verschlechtern können oder der Bund gleicht das nun fehlende Geld -woher es auch immer kommen soll - aus. Es stellt sich nur die Frage, wenn die Herren Faymann, Strache und Van der Bellen wissen woher sie das Geld nehmen werden, warum geben sie es dann nicht jenen, die wirklich sozial bedürftig sind: Den Beziehern der Studienbeihilfe! Ein derart verantwortungsloses und unsoziales Handeln ist für mich vollkommen unverständlich".

"Gottseidank sind die meisten Schüler und Studenten nicht so kurzsichtig wie sie die Politiker von SPÖ, FPÖ und Grünen einschätzen. Wenn man nämlich einmal ein paar Tage weiter als bis zu Wahl denkt sieht man sehr schnell, dass die Verlierer nämlich erst wieder die Studenten selbst sind: Die Qualität der Studien wird weiter fallen, wodurch Österreich im internationalen Vergleich noch schlechter abschneiden wird. Und die wirklich Bedürftigen haben dadurch auch nichts gewonnen, da die Studienbeihilfe nicht erhöht wird. Gewinner gibt es dabei sozial gesehen wirklich keine!", ist sich Bundesobmann Zehetner sicher.

Der MKV spricht sich daher entschieden gegen den Beschluss über die Abschaffung der Studiengebühren aus und fordert gleichzeitig eine weitere Erhöhung der Stipendien bzw. der Gelder für die Universitäten", so Zehetner abschließend.

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