• 23.09.2008, 12:50:28
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Mandak zu Pflegekarenz: Buchinger erfindet neue Forderungen

Fragen über Fragen nach Vorschlag einer Pflegekarenz Wien (OTS) - Als Reaktion auf die Ankündigung eines Pflegekarenz von Sozialminister Buchinger meint Sabine Mandak, SeniorInnensprecherIn der Grünen:"Es ist schon erstaunlich, wie produktiv die alte Regierung kurz vor dem Wahltermin noch wird. Aber halbdurchdachte Forderungen, auch wenn sie gut gemeint sind, helfen niemandem. Das geringe Interesse an der Familienhospizkarenz zeigt, dass eine Karenz mit keiner oder einer sehr geringen finanziellen Unterstützung für niemanden leistbar ist." Eine Pflegekarenz hätte nur dann eine Chance auf Erfolg, wenn das Karenzgeld so hoch wäre, dass man davon auch leben könne. Mindestens genau so problematisch sei, dass auch noch keine konkrete arbeitsrechtliche Regelung dafür angedacht worden sei: "Es muss auf jeden Fall sicher gestellt werden, dass die ArbeitnehmerInnen durch die Inanspruchnahme einer Pflegekarenz ihren Arbeitsplatz nicht verlieren. Denn die Pflegekarenz würde vermutlich vor allem von älteren ArbeitnehmerInnen in Anspruch genommen werden, für die es am Arbeitsmarkt ohnedies nicht mehr so einfach ist." Die Grünen sind für eine Pflegekarenz, die gewisse Mindestkriterien erfüllt. Insbesondere fordert Sabine Mandak: "Eine finanzielle Grundsicherung während der Karenzzeit, einen Kündigungsschutz und eine klare Definition für welche nahestehenden Personen diese Pflegekarenz in Anspruch genommen werden kann." Rückfragehinweis: Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected] *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0207 2008-09-23/12:50 231250 Sep 08

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