Haider: Pensionisten müssen rasch Klarheit haben - Kritik an Molterers Verzögerungstaktik

Wien (SK) - Die Pensionistinnen und Pensionisten brauchen rasch Klarheit und Sicherheit, dass ihre Pensionen nach dem Pensionistenpreisindex erhöht werden und ein Teuerungsausgleich kommt, fordert Oberösterreichs SPÖ-Chef, LH-Stv. Erich Haider im Anschluss an den heutigen Pensionsgipfel und kritisiert die "Verzögerungstaktik" von VP-Chef Molterer. "Die Höhe der vorgezogenen Pensionsanpassung soll bis zur Parlamentssitzung am 24. September feststehen - die SPÖ will eine Erhöhung um 3,4 Prozent sowie eine Einmalzahlung in ausreichender Höhe", deponierte Haider den SPÖ-Standpunkt. In der Nationalratssitzung soll dann gleich die Einmalzahlung beschlossen sowie die Wartefrist bei der ersten Pensionsanpassung abgeschafft werden, fordert der Landesparteichef. ****

Haider bekräftigte die SPÖ-Position: Für eine 3,4-prozentige Pensionserhöhung gemäß dem Pensionistenpreisindex, für den Wegfall der ungerechten Wartefrist, für das Vorziehen der Pensionserhöhung auf 1. November und für eine ausreichend hohe Einmalzahlung - auf die sich SPÖ und ÖVP grundsätzlich geeinigt hätten - und die sich an der Ausgleichszulage orientiert.

"Molterer soll jetzt nicht die Verhandlungen verschleppen - die Pensionistinnen und Pensionisten haben ein Recht auf Sicherheit, dass sie die hohe Teuerung angesichts der vor der Tür stehenden Heizsaison auch abgegolten bekommen", fordert Haider. (Schluss) ah

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