- 12.09.2008, 11:27:28
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Amon/Aubauer/Fuhrmann: Faymann macht Geschenke, an denen die Kinder noch lange zu zahlen haben - BILD
ÖVP-Abgeordnete luden zur Fotoaktion "Faynachtseinkäufe"

Wien (ÖVP-PK) - Der Weihnachtsmann bringt den Kindern die
Geschenke, die die Eltern bezahlen; der Faynachtsmann macht den
Erwachsenen Geschenke, an denen die Kinder noch lange zu zahlen
haben. Das sagte heute, Freitag, ÖVP-Sozialsprecher Abg. Werner Amon
bei der ÖVP-Fotoaktion "Faynachtseinkäufe", zu der er gemeinsam mit
den beiden ÖVP-Abgeordneten Mag. Gertrude Aubauer und Silvia Fuhrmann
geladen hatte. Im Rahmen der Aktion wollte die ÖVP, so Amon, "diese
absurde Forderung der SPÖ nach einer Halbierung der Mehrwertsteuer
auf Lebensmittel auch bildlich darstellen". Zu diesem Zweck
präsentierten die Abgeordneten unter anderem einen Pappkarton mit
Sozialminister Buchinger und Finanzstaatssekretär Matznetter vor zwei
gefüllten Einkaufswägen mit dem Hinweis, dass man sich gar nicht so
viel erspare. ****
Es sei davon auszugehen, dass dieser SPÖ-Vorschlag letztlich beim
Konsument nicht ankomme. "Es zeigt zudem, dass die SPÖ keine Ahnung
vom Wirtschaften hat und die marktwirtschaftlichen Mechanismen nicht
versteht", so Amon weiter. Die großen Handelsketten würden eher
zusätzliche Umsätze lukrieren wollen. Als Beispiel nannte Amon die
Abschaffung der Getränkesteuer. "Ich habe nicht den Eindruck, dass
Bier wirklich billiger geworden ist." 750 Millionen Euro würden zudem
jährlich dem Budget verloren gehen. "Die Sozialdemokraten agieren so,
als wären die Finanzen ein Fass ohne Boden."
"Tu was G’scheites" appellierte die ÖVP-Seniorensprecher Mag.
Gertrude Aubauer an alle Abgeordneten, "gescheite Maßnahmen" zu
beschließen, und nicht diesen SPÖ-Vorschlag. Beim Kauf von einem
Liter Milch würde man sich gerade drei Cent ersparen. Könne man sich
hingegen einen teuren Fisch um 200 Euro pro Kilo leisten, erspare man
sich schon 9,10 Euro. "Besserverdiener profitieren also mehr von
dieser Maßnahme. Die Senioren, die zum überwiegenden Teil von kleinen
Einkommen leben müssen, würden durch die Finger schauen."
Die JVP-Obfrau Abg. Silvia Fuhrmann meinte, dass gerade diese
Forderung der SPÖ Diskussion zur Politikverdrossenheit unter den
Jugendlichen führe. Sich über die hohen Kosten von Trüffelkäse oder
anderen Luxusartikel zu sorgen, könne nicht Sinn und Zweck der
Politik sein. Gerade durch diese von der SPÖ angedachte Maßnahme
würde Geld für Bildung, Schulen oder Kinderbetreuung fehlen. - Aber
vor allen in diesen Bereichen würden die jungen Menschen
Unterstützung brauchen.
(Schluss)
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Tel.: 01/40110/4436
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