Schultes: OMV treibt ihre Milliardengewinne mit neuen Erdgasfunden im Bezirk Gänserndorf weiter in die Höhe - Bevölkerung vor Ort schaut durch die Finger

Zusätzliche OMV-Gewinne aus in Österreich gefördertem Erdöl und Erdgas müssen auch der Region zugute kommen

Wien (ÖVP-PK) - "Eigentlich ist kaum zu glauben, welches Riesengeschäft die OMV mit österreichischen Rohstoffen macht und dabei gleichzeitig kaum etwas für die Region tut", stellte ÖVP-Abg. und Weinviertel-Spitzenkandidat Ing. Hermann Schultes heute, Mittwoch, fest. "Das Geschäft mit in Österreich gefördertem Erdöl und Erdgas läuft für die OMV nach der Weltmarkt-Preisrallye der vergangen Monate und Jahre blendend. Darüber hinaus bewirkt die von der OMV kürzlich angekündigte Erschließung von neuen Erdgasquellen in Strasshof und Ebenthal noch zusätzliche OMV-Gewinne in Milliardenhöhe. Gleichzeitig schauen die Republik Österreich und die Bevölkerung in der Region bei den gigantischen OMV-Mehreinnahmen durch die Finger", gibt Schultes zu bedenken. ****

OMV verkauft österreichisches Erdöl und Erdgas an die Österreicher zum Weltmarktpreis mit Transportaufschlag

Der Anteil des von der OMV geförderten österreichischen Erdöls an der verbrauchten Erdölmenge beträgt zirka. zehn Prozent, bei Erdgas über 15 Prozent. Diese eigentlich im Eigentum der Republik stehenden Rohstoffe werden den Österreichern zum jeweiligen "Rotterdamer" Weltmarktpreis verkauft. "Dass für Weinviertler Öl und Erdgas ein Transportzuschlag verrechnet wird, so als käme es tatsächlich aus Rotterdam, schlägt dem Fass den Boden aus. Dabei kostet diese Förderung nicht bzw. kaum mehr als noch vor ein paar Jahren, weiterverrechnet werden aber die massiv gestiegenen Weltmarktpreise", so Schultes.

Schultes fordert Verantwortung der OMV gegenüber der Region ein

"Die OMV verdient sich durch dieses Vorgehen eine Goldene Nase und zeigt gleichzeitig immer weniger Verantwortung für die Region, aus der die Rohstoffe kommen. Geldquellen durch neue Gasvorkommen in Strasshof werden von der OMV schonungslos angezapft, aber wenn es um eine großzügige Unterstützung zum Beispiel beim Ausbau des Strasshofer Kindergartens geht, dann ist die OMV verschwunden. Auch beim Sponsoring von regionalen Vereinen und Sozialprojekten ist keine OMV-Hilfe mehr feststellbar. Die Zeiten, wo sich die damalige ÖMV selbst noch mit dem Slogan ‚Österreicher Mit Verantwortung’ beworben hat, sind offenkundig längst vorbei", zeigt sich Hermann Schultes verärgert. "Mit dieser zulasten der österreichischen Bevölkerung gehenden Politik muss nun Schluss sein."
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