- 10.09.2008, 12:10:20
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JULIAN OPIE. Recent Works - Nur noch bis 21. September im MAK
Letzte Gelegenheit zur Besichtigung der Schau des britischen Künstlers - an zwei Samstagen noch bei freiem Eintritt
Wien (OTS) - Nur noch bis zum 21. September 2008 zeigt das MAK die
Ausstellung "JULIAN OPIE. Recent Works". In drei großen Themenblöcken
"Porträts", "Akte" und "Landschaftsdarstellungen" versammelt die
MAK-Schau jüngste, zum Teil noch nicht gezeigte Werke von Opie, der
zu den bedeutendsten Vertretern der britischen Gegenwartskunst zählt.
An zwei eintrittsfreien Samstagen bietet das MAK noch die
Gelegenheit, die Ausstellung gratis zu besichtigen.
"Das ist gelebter Dialog zwischen Öffentlichkeit und Kunst, fern
von milieuspezifischen Bildungseitelkeiten. Kunst ist radikal
demokratisch, Kategorien wie Leistbarkeit dürfen bei der
Zugänglichkeit von Kunst keine Rolle spielen", unterstreicht Peter
Noever, Direktor MAK, einmal mehr den von ihm bereits vor sechs
Jahren initiierten Gratiseintritt in ein Bundesmuseum.
Mit Interesse verfolgt das MAK in diesem Zusammenhang auch das von
Bundesministerin Claudia Schmied initiierte Pilotprojekt
"Gratiseintritt für Kinder und Jugendliche in den Bundesmuseen" im
Museum Moderner Kunst (MUMOK). Peter Noever sieht darin eine
demokratiepolitisch essenzielle Maßnahme, wie sie vom MAK seit Jahren
exemplarisch vorgelebt wird: Bereits im Jahr 2002 führte das MAK als
einziges Museum in Österreich und als eines der wenigen Museen in
Europa einen eintrittsfreien Samstag ein - nicht nur für Jugendliche,
sondern für die gesamte kunstinteressierte Bevölkerung.
Der eintrittsfreie Samstag wurde von den Besuchern begeistert
aufgenommen: Die Besucherzahl am Samstag steigerte sich von 18.000 im
Jahr 2001 auf 38.203 im Jahr 2007.
Seit Jahresbeginn 2006 sponsert das österreichische
Elektrizitätsunternehmens VERBUND den freien Samstag. Mit dem
Engagement des VERBUND konnte auch kritischen Stimmen, die diese
Initiative aus monetären Überlegungen heraus immer wieder infrage
stellten, der Wind aus den Segeln genommen werden.
Das zentrale kulturpolitische Ziel von Bundesministerin Claudia
Schmied, Gratiseintritt für alle Kinder und Jugendliche bis zur
Vollendung des 19. Lebensjahres in allen Bundesmuseen zu ermöglichen,
ist aus der Sicht Noevers zu begrüßen und wäre, so Noever
abschließend, für alle Altersgruppen wünschenswert.
Rückfragehinweis:
Presse MAK Sandra Ghignone Teresa Raninger Tel.: (++43-1) 711 36-233, 212, 229 Fax: (++43-1) 711 36-227 mailto:[email protected] http://www.mak.at
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