- 09.09.2008, 11:35:54
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Huainigg: Betroffene in der Politik mitbestimmen lassen!
Noch 19 Tage bis zur Wahl - ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderung präsentiert täglich eine Position zur Behindertenpolitik Wien (ÖVP-PK) - Seit 2002 ist Dr. Franz-Joseph Huainigg Abgeordneter zum Nationalrat. In dieser Zeit konnten wichtige Verbesserungen für behinderte Menschen umgesetzt werden. Am 28. September stellt sich Huainigg wieder der Wahl. Bis dahin präsentiert er auf seiner Diskussionsplattform FJH 21 täglich eine Forderung zur Behindertenpolitik - und lädt Sie ein, dazu Stellung zu beziehen: http://www.franzhuainigg.at **** Position 3: Betroffene in der Politik mitbestimmen lassen! "Als im Herbst 2002 bei mir zu Hause spät abends das Telefon läutete, und Maria Rauch-Kallat mir mitteilte, dass Bundeskanzler Schüssel mich als Nationalratsabgeordneten und Behindertensprecher im Parlament haben möchte, wäre ich sicherlich umgefallen, wenn ich nicht im Rollstuhl gesessen wäre", erinnert sich Huainigg an die Anfänge seiner politischen Karriere. Das Risiko war auf beiden Seiten sehr groß: Einen Krüppelkabarettisten in den ÖVP-Klub zu holen, verdeutlicht den Mut Wolfgang Schüssels. In der Behindertenszene wurde Huainigg vom Darling aller zum neuen Feindbild: "Wie kann man nur! Ausgerechnet in der behindertenfeindlichen ÖVP!", war im Internetforum zu lesen. Die ÖVP hat sich auf das Behindertenthema eingelassen und die Bilanz nach sechs Jahren kann sich sehen lassen. "Heute bin ich überzeugt, dass ich und die Anliegen von Menschen mit Behinderung in der ÖVP sehr gut aufgehoben sind", sagt Huainigg, der auch bei der Wahl am 28. September als ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderung kandidieren wird. Neben ihm haben drei weitere behinderte Kandidaten einen Platz auf der Bundesliste: Claudia Rauch, Josef Baumgartner und Gregor Demblin. Für die ÖVP steht der Mensch mit seiner Würde im Mittelpunkt der Politik. Wir treten aktiv für die Bekämpfung aller Formen von Diskriminierungen ein, sei es aufgrund des Geschlechts, der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung. Das ist Teil jener politischen Verantwortung, die die Österreichische Volkspartei als christlich-soziale Partei gerne trägt. Die Forderung, dass Menschen mit Behinderung ihre Anliegen in der Politik selbst vertreten können und sollen, ist Ausdruck und logische Konsequenz dieser Haltung. Die ÖVP setzt mit dem ÖVP-Behindertensprecher Dr. Franz Joseph Huainigg nicht nur ein Signal, sondern dokumentiert die Anerkennung des Selbstvertretungsrechts. Der Dachverband der Behindertenverbände, ÖAR, schrieb jüngst in einer Presseaussendung über Huainigg: "Die ÖVP hat einen Parlamentarier, der weiß, wovon er spricht". Andere Parteien haben sich vom Selbstvertretungsrecht verabschiedet. Die SPÖ hatte noch nie einen selbst betroffenen Menschen im Parlament. Und was meinen Sie? - Soll sich Huainigg warm anziehen? - Können behinderte Menschen ihre Anliegen selbst wirklich besser vertreten? Sind Politprofis nicht besser als betroffene Quereinsteiger? - Welche Maßnahmen muss man treffen, damit behinderte Menschen für das Engagement in der Politik gewonnen werden können? Diskutieren Sie mit: http://www.franzhuainigg.at (Schluss) Rückfragehinweis: Pressestelle des ÖVP-Parlamentklubs Tel.: 01/40110/4436 http://www.oevpklub.at *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0149 2008-09-09/11:35 091135 Sep 08
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