- 09.09.2008, 09:15:47
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Hofer zur AUA: Sperrminorität sowie Nutzen für heimische Wirtschaft und Arbeitsplätze müssen gewährleistet sein
Wien (OTS) - "Wesentlich ist und bleibt, dass österreichische
Interessen weiter gewahrt bleiben müssen und eine echte
Sperrminorität gesichert sein muss", so FPÖ-Luftfahrtsprecher NAbg
Norbert Hofer mit Bezug auf die heute stattfindende Pressekonferenz
eines russischen AUA-Interessenten. "Es wäre dumm zu glauben, dass
man einen privaten Eigentümer verpflichten kann, seine Aktien nicht
zu verkaufen. Das geht also nur über die ÖIAG oder, wie von uns
vorgeschlagen, über den Flughafen selbst. Die geäußerten rechtlichen
Vorbehalte sind leicht durch eine neue firmenrechtliche Konstruktion
auszuräumen. Der Flughafen und die vielen Betriebe und Arbeitsplätze,
die mit dem Standort Wien in Zusammenhang stehen, rechtfertigen eine
Beteiligung an der AUA. Wir wollen Kapazitäten nicht nach München
oder nach Bratislava verlieren."
"Unser Wunschpartner ist nach wie vor die Lufthansa", führte Hofer
weiter aus. "Sollte sich aber herausstellen, dass ein anderes
Unternehmen dem Standort in Österreich von größerem Nutzen ist, dann
muss eine Entscheidung zugunsten der heimischen Wirtschaft und der
Arbeitsplätze im Land getroffen werden."
Die Herren Ötsch und Michaelis sollten nach Meinung der FPÖ keine
Rolle bei den Verkaufsverhandlungen spielen, wiederholte Hofer seine
diesbezügliche Position. "Die beiden Herrschaften haben schon genug
Schaden angerichtet. Außerdem wollen wir ein zweites Unternehmen
damit beauftragen, den optimalen Käufer für die AUA-Anteile zu
selektieren. Die jetzt beauftrage Firma wird von einigen Experten als
zu Lufthansa-affin eingestuft. Diesen Vorwurf wollen wir nicht im
Raum stehen lassen", hielt Hofer abschließend fest.
Rückfragehinweis:
FPÖ
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