- 03.09.2008, 14:20:40
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Prammer: SPÖ-Maßnahmen gegen Teuerung kommen explizit Frauen zugute
Stadlbauer: SPÖ ist die logische Wahl für Frauen
Wien (SK) - "Die von der SPÖ vorgeschlagenen Maßnahmen gegen die
Teuerung sind explizit Frauenmaßnahmen", meinte heute
SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende und Nationalratspräsidentin Barbara
Prammer bei einem Pressegespräch gemeinsam mit
SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin und Nationalratsabgeordneter
Bettina Stadlbauer sowie der SPÖ-Frauen- und Sozialreferentin
Landesrätin Nicole Cernic in Klagenfurt. Frauen seien, so Prammer,
immer noch in ihrem Einkommen stark benachteiligt. ****
Das durchschnittliche Einkommen der Frauen liegt bei 1.382 Euro
brutto monatlich im Vergleich zu dem der Männer mit 2.061 Euro
brutto. Es sei daher dringend notwendig, rasch Maßnahmen zur
Entlastung umzusetzen, so die SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende. Neben
diesen Entlastungen sei es wichtig, Frauen ein Existenz sicherndes
Einkommen zu garantieren. Dafür brauche es klare Rechtsbestimmungen.
"Die SPÖ ist die Partei für Frauen. Soziale Sicherheit und
Erwerbstätigkeit sind Schwerpunkte in unserem Frauenwahlprogramm", so
Prammer. Mit Maßnahmen wie einer 40-prozentigen Frauenquote für
Aufsichtsräte nach norwegischem Vorbild und mit der Koppelung der
Wirtschaftsförderung an Frauenförderung müsse die Einkommensschere
Schritt für Schritt geschlossen werden.
Erfreut zeigte sich Prammer über das Umdenken der ÖVP in punkto
einkommensabhängigem Karenzgeld. "Besser spät als nie", sagte die
SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende. "Da es sich um eine langjährige
Forderung der SPÖ-Frauen handelt, werden wir alles daran setzen dies
nun auch in die Tat umzusetzen", meinte Prammer.
"Die SPÖ ist die logische Wahl für Frauen", so
SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Stadlbauer. Die gestrige
TV-Konfrontation zwischen ÖVP-Chef Molterer und FPÖ-Chef Strache
hätte gleich zwei Gründe mehr für Frauen gebracht, die SPÖ zu wählen,
meinte Stadlbauer. Beide Kontrahenten seien durch explizites
Desinteresse an der Frauenpolitik aufgefallen. Wilhelm Molterer habe
kurz die neu eingelernten Forderungen, wie Gratiskindergarten und
einkommensabhängiges Karenzgeld, heruntergebetet und sei dann
schnellstens zu anderen Themen übergegangen. Heinz-Christian Strache
sei nur ein Müttergehalt eingefallen. Dass Strache sich auch noch
stolz zeigte, dass er den FPÖ-Frauenanteil bei den Kandidatinnen von
einer Frau auf sechs "versechsfacht" habe, sei doch wohl lachhaft, so
Stadlbauer. Eine unfassbare Entgleisung sei die Aussage von Strache
gewesen: "wenn ich mir die Frauen so hernehme". Bei dieser
ausgesprochenen Abwertung von Frauen erübrige sich jeglicher
Kommentar, so Stadlbauer abschließend. (Schluss) cl/mm
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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