• 02.09.2008, 14:59:17
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Hofer begrüßt Bergers Vorstoß beim Kinderbeistand

Für den FPÖ-Familiensprecher sind eine Beschleunigung von Trennungsverfahren und Reformschritte im Wegweiserecht und bei den Exekutionsnormen jedoch auch unerlässlich

Wien (OTS) - FPÖ-Familiensprecher NAbg. Norbert Hofer begrüßt den
Vorschlag von Justizministerin Berger, den Kinderbeistand jetzt für
ganz Österreich einführen zu wollen. "Es geht darum, die Anliegen der
Kinder bestmöglich vor Gericht zu vertreten. Nicht selten ist es in
der Vergangenheit zu Fehlurteilen gekommen, die zu Lasten der
Hauptbetroffenen von Scheidungsverfahren - nämlich der Kinder -
gegangen sind", so Hofer.

Er erklärt, gemeinsam mit der "Plattform Trennungsopfer" das Ziel zu
verfolgen, leidvolle Familienschicksale, wobei häufig die Kinder die
Hauptlast zu tragen hätten, vermeiden zu wollen. Bei einer Scheidung
würden Kinder mit oftmals dramatischen Folgen aus dem Familienverband
gerissen - oft provoziert von mangelhaften Gutachten, die bei einem
Trennungsfall zu eben solchen Fehlurteilen führten.

In diesem Zusammenhang stellt Hofer auch klar, dass vor allem aber
bei Trennungsverfahren auch die Entscheidungsfindung zu beschleunigen
sei. Die Dauer der Verfahren dürfe nicht jahrelang verschleppt
werden. Deshalb fordert die FPÖ eine Entscheidungspflicht nach
längstens sechs Monaten ein. Hofer ergänzt, dass auch im
Wegweiserecht und bei den Exekutionsnormen Reformschritte
unerlässlich seien.

www.trennungsopfer.at

Rückfragehinweis:
FPÖ

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