Hofer begrüßt Bergers Vorstoß beim Kinderbeistand

Für den FPÖ-Familiensprecher sind eine Beschleunigung von Trennungsverfahren und Reformschritte im Wegweiserecht und bei den Exekutionsnormen jedoch auch unerlässlich

Wien (OTS) - FPÖ-Familiensprecher NAbg. Norbert Hofer begrüßt den Vorschlag von Justizministerin Berger, den Kinderbeistand jetzt für ganz Österreich einführen zu wollen. "Es geht darum, die Anliegen der Kinder bestmöglich vor Gericht zu vertreten. Nicht selten ist es in der Vergangenheit zu Fehlurteilen gekommen, die zu Lasten der Hauptbetroffenen von Scheidungsverfahren - nämlich der Kinder -gegangen sind", so Hofer.

Er erklärt, gemeinsam mit der "Plattform Trennungsopfer" das Ziel zu verfolgen, leidvolle Familienschicksale, wobei häufig die Kinder die Hauptlast zu tragen hätten, vermeiden zu wollen. Bei einer Scheidung würden Kinder mit oftmals dramatischen Folgen aus dem Familienverband gerissen - oft provoziert von mangelhaften Gutachten, die bei einem Trennungsfall zu eben solchen Fehlurteilen führten.

In diesem Zusammenhang stellt Hofer auch klar, dass vor allem aber bei Trennungsverfahren auch die Entscheidungsfindung zu beschleunigen sei. Die Dauer der Verfahren dürfe nicht jahrelang verschleppt werden. Deshalb fordert die FPÖ eine Entscheidungspflicht nach längstens sechs Monaten ein. Hofer ergänzt, dass auch im Wegweiserecht und bei den Exekutionsnormen Reformschritte unerlässlich seien.

www.trennungsopfer.at

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