- 01.09.2008, 11:46:13
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Kinderbetreuungsgeld: WB-Präsident Leitl begrüßt Vorschläge von Staatssekretärin Marek
"Frauen-Erwerbsquote auf Skandinavisches Niveau heben"
Wien (OTS) - Die weitere Flexibilisierung des
Kinderbetreuungsgeldes zu einem einkommensabhängigen
Kinderbetreuungsgeld, wie dies die Staatsekretärin im Arbeits- und
Wirtschaftsministerium Christine Marek vorschlägt, wird vom
Österreichischen Wirtschaftsbund gut geheißen.
Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl machte darauf aufmerksam,
dass die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein zentrales
Anliegen der Wirtschaft sei. "Weil wir die gut qualifizierten Frauen
dringend nötig haben und weil die Wirtschaft generell in den nächsten
Jahren mit einem Mangel an Fachkräften zu kämpfen haben wird." Je
rascher der Wiedereinstieg junger Mütter gelänge, desto besser für
beide Seiten. Natürlich sei aber auch ein entsprechendes
flächendeckendes Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen von Nöten,
so Leitl. ****
Länder, die schon lange Modelle einkommensabhängiger Leistungen
haben, wie etwa Schweden, Dänemark, Finnland und Norwegen hätten auch
eine wesentlich höhere Frauenbeschäftigung bzw. Erwerbstätigkeit von
Müttern. In Schweden seien zum Beispiel 44% der Mütter mit Kindern
unter 3 Jahren Vollzeitbeschäftigt und rund 36% in Teilzeit.
In Österreich wären 54% der Mütter mit Kindern unter 6 Jahren nicht
erwerbstätig und 20% in Vollzeit bzw. 22% in Teilzeit, stellt der
Wirtschaftsbund fest.
"Es gibt einen ganz klaren Zusammenhang, den wir in Europa
beobachten: Je höher die Frauenbeschäftigung, desto höher die
Geburtenrate: Dort wo viele Frauen einer Erwerbstätigkeit nachgehen,
gibt es auch mehr Kinder und umgekehrt. Daher ist Mareks Vorschlag
absolut zielführend und wird vom Wirtschaftsbund voll unterstützt",
so Leitl abschließend.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund
Bundesleitung/Presse
Tel.: (++43-1) 505 47 96 - 30
mailto:[email protected]
http://www.wirtschaftsbund.at
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