BZÖ: Der nächste Polit-Grufti bitte…

Weitere Überraschung, die keine ist

Wien (OTS) - Die heute vom BZÖ präsentierte Personalentscheidung, den von Haider in die Polit-Wüste verbannten Martin Strutz wieder auszugraben, sei der nächste konsequente Schritt der bisherigen orangen Strategie, politisch abgetackelte und gescheitere Ehemalige als angebliche Neuerungen zu präsentieren, meinte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. In Ermangelung eines zukunftsträchtigen Personalreservoirs langweile man die Bevölkerung mit einem Grufti nach dem anderen. Als nächsten Überraschungskandidaten und Zukunftsansage zaubere Haider wahrscheinlich Reinhart Gaugg aus dem Hut.

Haiders Personalnot finde offenbar ihre Entsprechung in der beruflichen Notsituation des einen oder anderen Ex-Politikers, meinte Kickl. Nach Qualitäten wie Charakterfestigkeit und Rückgrat müsse man bei den Handelnden jedenfalls verzweifelt suchen. Der nächste Schritt sei jetzt sicher, dass Strutz und Stadler sich öffentlich um den Hals fallen und unter Notariatsaufsicht bekunden, ja immer die besten Freunde gewesen zu sein. Da Charakter sich ja bekanntlich aus der Summe der Handlungen eines Menschen erfassen lasse, könne sich jeder selbst sein Bild über die Beteiligten machen.

Zu Petzner meinte Kickl, dass dieser es schon in sehr jungen Jahren zu den von Haider immer vehement kritisierten Ehren eines Multifunktionärs gebracht habe.

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