- 01.08.2008, 11:11:20
- /
- OTS0091 OTW0091
Mölzer begrüßt Klement-Ausschluss
Nicht Stadler-Freundschaft, sondern permanente Missachtung des Parteistatuts war Grund für Ausschluss
Wien (OTS) - In Reaktion auf die Aussagen des gestern aus der FPÖ
ausgeschlossenen Kärntner NAbg. Karlheinz Klement erklärte der
freiheitliche EU-Parlamentarier Andreas Mölzer, dass Klements
gegenüber den Medien getätigte Behauptung, seine Freundschaft mit
Ewald Stadler sei dafür ursächlich gewesen, ein völliger Unsinn sei.
Als ebenso unsinnig bezeichnete Mölzer Klements Behauptung, andere
ehemalige Stadler-Freunde wie Barbara Rosenkranz und er, Mölzer
selbst, würden ebenfalls mit dem Ausschluss bedroht.
Im Gegenteil sei der Ausschluss Klements mehr oder minder eine Folge
jenes Parteigerichtsverfahrens, dass Mölzer gemeinsam mit Otto
Scrinzi und dem verstorbenen Alois Huber gegen Klements inkorrekte
und statutenwidrige Führung des Parteitags von März 2007 angestrengt
hatte. Nachdem Klement sich nach dem für ihn äußerst ungünstigen
Spruch des Parteigerichts bei jüngsten Sitzungen der Kärntner FPÖ
wiederum gegen die Statuten verhalten hatte und durch Manipulationen
sogar eine knappe Mehrheit für sich auf dem Landesparteivorstand für
sich erlangen konnte, erfolgte nun durch den Bundesparteivorstand
seine Rückreihung und in der folge der Ausschluss. Selbstverständlich
habe er, Mölzer, genauso wie Barbara Rosenkranz für die Rückreihung
Klements gestimmt. Er sei nunmehr auch überzeugt, dass der Ausschluss
legitim und notwendig war, schloss der freiheitliche
EU-Parlamentarier.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






