• 03.07.2008, 13:48:35
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Frauenministerin Silhavy eröffnet Arbeitsmedizinisches Zentrum im BKA

Wien (OTS) - "Reformen sind erfolgreich, wenn sie umgesetzt
werden. Ich werte es als Beweis des guten Willens und als gutes Omen,
wenn das Bundeskanzleramt, das Bundesministerium für Inneres, das
Unterrichtsressort, das Wissenschaftsministerium, das Außenamt und
die Präsidentschaftskanzlei gemeinsam das neue Arbeitsmedizinische
Zentrum verwirklichen. Dieses Projekt entspringt der
verwaltungsökonomischen Überlegung, dass nicht jedes Ministerium
Leistungen für sich alleine anbieten muss", so Bundesministerin
Silhavy bei der Eröffnung.

Bisher ordinierte in jedem Ministerium einmal in der Woche eine
Arbeitsmedizinerin/ein Arbeitsmediziner. Fazit: an vier Tagen in der
Woche stand den Bediensteten der Ministerien keine Ansprechperson zur
Verfügung, die Praxen waren nur unzulänglich ausgestattet. Mit der
neuen Regelung arbeiten nun alle ArbeitsmedizinerInnen gemeinsam in
einer gut ausgestatteten Praxis, sodass jeden Tag ein Ansprechpartner
zur Verfügung steht. Die Arbeitsmedizinernnen und -mediziner der
kooperierenden Ressorts versehen ihren Sprechstunden nun von Montag
bis Freitag im Palais Dietrichstein. Der Effekt ist eine deutliche
Verbesserung des Services bei gleichzeitiger Kostenreduktion. "Die
Bündelung von Kräften kann oftmals zu einer Qualitätssteigerung
führen ohne signifikante Zusatzkosten zu verursachen. In diesem Fall
können wir sogar mit einer Kostenreduktion ein umfassenderes
Gesundheitsservice für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
betroffenen Ministerien anbieten. Daher begrüße ich dieses Projekt
ganz besonders", so Silhavy.

Das Zentrum bringt eine wesentliche Verbesserung des
arbeitsmedizinischen Angebotes für die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des Regierungsviertels. In der Privatwirtschaft hat die
Verbesserung der arbeitsmedizinischen Betreuung in den vergangenen
Jahren zu einem signifikanten Rückgang an Krankenständen geführt. Die
Vermeidung von Krankenständen ist aber nur ein Aspekt: Viel wichtiger
jedoch ist es, zu einer Hebung des Gesundheitszustandes der
Bediensteten beitragen zu können. Die arbeitsmedizinische Betreuung
ist der wichtigste Teil der allgemeinen Präventionsstrategie. Damit
wird einerseits ein Beitrag zur Hebung die Lebensqualität der
Beschäftigten erreicht und eine perspektivische Entlastung der
Krankenversicherungen erzielt. "Davon profitieren wir ökonomisch und
jeder in seiner Lebensqualität. Das ist das Entscheidende", so die
Bundesministerin abschließend.

Rückfragehinweis:

Cornelia Zoppoth
   Kabinett der Bundesministerin für
   Frauen, Medien und Regionalpolitik
   Minoritenplatz 3
   A-1014 Wien
   Tel.:  (+43 1) 53115/2131
   Fax:  (+43 1) 53109/2131
   E-Mail: [email protected]

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