- 26.06.2008, 14:18:41
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Wirtschaftsparlament: Hochhauser präsentiert ambitionierten Leistungsbericht
Neue Projekte im Außenhandel - Schwerpunktpakete für kleine und kleinste Unternehmen - WKÖ-Umbau voll im Plan
Wien (PWK502) - Einen ambitionierten Leistungsbericht der
Wirtschaftskammer Österreich präsentiert heute, Donnerstag, die
Generalsekretärin der WKÖ, Anna-Maria Hochhauser, dem
Wirtschaftsparlament. Insbesondere im Bereich des Außenhandels mit
der go international-Initiative und dem Netzwerk Energie und
Umwelttechnik habe man zwei sehr erfolgreiche Schwerpunkte gesetzt.
So konnte die WKÖ im letzten Jahr 200 zusätzliche Exporteure der
Umwelttechnik-Branche begrüßen, sodass nun 800 Exporteure in diesem
Bereich tätig sind. Auch in den Emerging Markets, etwa China, Indien
oder Brasilien ist die WKÖ über die Außenhandelsorganisation sehr
aktiv.
Neu hinzugekommen ist der Fachbereich Netzwerkprojekte, über den
Unternehmen der Zugang zu internationalen Finanzprojekten oder zu
Projekten der Europäischen Entwicklungszusammenarbeit erleichtert
werden soll. "Wir wollen die Unternehmen verstärkt auch in diese
Richtung positionieren und die Entwicklungszusammenarbeit
wirtschaftlicher gestalten", so Hochhauser. Positiv zu werten sei in
diesem Zusammenhang auch die Gründung der österreichischen
Entwicklungsbank.
In der WKÖ selber wird das Leistungs- und Serviceangebot ständig
weiter ausgebaut und noch stärker auf die Mitglieder ausgerichtet.
Gemeinsam mit den Landeskammer werden in der kommenden Zeit folgende
Schwerpunkte gesetzt: Für Kleinstbetriebe mit bis zu 5 Mitarbeitern,
für kleine und mittlere Unternehmen mit 6 bis 99 Mitarbeiter sowie
für Betriebe mit Migrationshintergrund werden jeweils Servicepakete
geschürt. Hier stehen spezielle Programme vor der Umsetzung.
Mit der Vorbereitung und Umsetzung der Fachorganisationsreform sei
in den letzten Monaten wichtige Grundlagenarbeit geleistet worden.
"Wir haben einen komplexen Prozess durch das konstruktive
Zusammenwirken aller bewältigt", unterstrich die
WKÖ-Generalsekretärin. In Hinblick auf mehr Beitragsgerechtigkeit bei
der WK-Finanzierung habe man ein umfassendes Modell entwickelt, um
die Auswirkungen der unterschiedlichen Vorschläge auf die
Gesamtorganisation prüfen zu können.
Beim Umbau der WKÖ sei man, so berichtet Hochhauser, sowohl
finanziell als auch zeitlich voll im Plan. Die Hauptzielsetzungen,
nämlich eine thermische Sanierung, mehr Energieeffizienz und mehr
Funktionalität würden sich bereits jetzt abbilden lassen. So könne
mit der neuen Fassade der Wärmeverlust um die Hälfte reduziert
werden. Zusammen mit der fassadenintegrierten Photovoltaikanlage
-einer der größten bisher in Österreich installierten - könne der
Energieverbrauch von rund 20 Wohnungen eingespart werden. "Das ist
ein schöner Beitrag zum Klimaschutz und untermauert den hohen
Standard Österreichs in der Umwelt- und Energietechnik", so
Hochhauser. (us)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich Stabsabteilung Presse Mag. Rupert Haberson Tel.: (++43) 0590 900-4362 Fax: (++43) 0590 900-263 mailto:[email protected] http://wko.at/Presse
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