- 23.06.2008, 14:37:22
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Wurm: Silhavy wird erfolgreiche Frauenpolitik von Bures fortsetzen
Wien (SK) - "Die scheidende Frauenministerin Doris Bures hat eine
beeindruckende Bilanz in ihrer vergleichsweise kurzen Zeit als
Frauenministerin vorzuweisen. Um nur ein paar Beispiele zu nennen:
Doris Bures hat das alte, starre Kindergeld-Modell in ein neues,
flexibles umgewandt, die Kindergartenoffensive mit rund 6.000 neuen
Plätzen jährlich gestartet, den Kampf gegen Gewalt an Frauen und
Kindern mit Budgeterhöhungen forciert und für Frauen im Öffentlichen
Dienst bessere Karrierechancen umgesetzt", reagierte
SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm auf die Kritik der ÖVP-Frauen.
Endlich habe Frauenpolitik wieder den Stellenwert, der ihr zustehe.
"Heidrun Silhavy wird den erfolgreichen Weg von Doris Bures
fortsetzen", betonte Wurm. Und zur Erinnerung für die ÖVP-Frauen:
Unter der Regierung Schüssel gab es kein eigenes Frauenministerium.
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Wurm wies darauf hin, dass es der scheidenden Frauenministerin
gelungen ist, einiges im Sinne der Frauen zu korrigieren, was sich an
Schieflagen in den vergangenen Jahren ergeben habe. So haben Frauen
und Familien durch die neuen Bezugsvarianten beim Kindergeld mehr
Möglichkeiten, das Kindergeld nach ihren Wünschen und individuellen
Lebenssituationen anzupassen. Vor allem für Alleinerzieherinnen
wurden dadurch wesentliche Verbesserungen geschaffen. Und Doris Bures
sei es nach langen Verhandlungen gelungen, alle Länder davon zu
überzeugen, das Angebot des Bundes zur Schaffung zusätzlicher
Kinderbetreuungsplätze anzunehmen, rief die SPÖ-Frauensprecherin in
Erinnerung.
Wurm verwies darauf, dass es Bures gelungen ist, eine 60prozentige
Budgeterhöhung für Gewaltschutzzentren zu erreichen, mit
"frauen.kompetenz.netz" ein neues Mentoring-Projekt für am
Arbeitsmarkt benachteiligte Frauen zu installieren, und sie hat sich
für die Umsetzung des 1.000 Euro Mindestlohns sowie eine fairere
Abgeltung für Teilzeitbeschäftigte stark gemacht. "Das sind alles
große Erfolge für die Frauen und nur ein kleiner Auszug aus der
umfangreichen Bilanz. Heidrun Silhavy, die neue Frauenministerin, die
seit vielen Jahren in der Frauen- und Gewerkschaftsbewegung aktiv
ist, wird hier nahtlos anschließen", zeigte sich die
SPÖ-Frauensprecherin überzeugt. (Schluss) wf
Rückfragehinweis:
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Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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