- 19.06.2008, 11:58:04
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Neugebauer: Bessere Bedingungen und Chancen für Österreichs Jugend
Zentrale Themen der Bildungspolitik heute im Unterrichtsausschuss
Wien (ÖVP-PK) - Zentrale Themen der Bildungspolitik werden heute
im Unterrichtsausschuss abgearbeitet. Das sagte heute, Donnerstag,
der Obmann im Unterrichtsausschuss und ÖVP-Bildungssprecher Abg.
Fritz Neugebauer. Er verwies konkret auf die Senkung der
Klassenschülerhöchstzahl, die rechtliche Verankerung von
Bildungsstandards im österreichischen Schulsystem sowie das neue
Gesetz über die Berufsreifeprüfung - Themenbereiche, bei denen sich
die ÖVP in den Verhandlungen massiv im Interesse aller Schulpartner
eingebracht habe. ****
Nach der heute vorliegenden Novelle zum Schulorganisationsgesetz
beträgt in Zukunft der Richtwert für die maximale Zahl von
Schüler/innen in einer Volksschulklasse sowie in Klassen der
Hauptschulen, der Polytechnischen Schulen und der Unterstufenklassen
einer AHS 25. In der Oberstufe einer AHS soll die
Klassenschülerhöchstzahl von 30 nicht überschritten werden. Zudem
werden die Sprachförderkurse, die sich laut Neugebauer "sehr bewährt"
haben, für außerordentliche Schüler an den Volksschulen verlängert
und auf Hauptschulen und Polytechnischen Schulen ausgeweitet.
Außerdem wird in der Sekundarstufe I das Pflichtfach "Geschichte
politische Bildung" eingeführt.
Bildungsstandards werden rechtlich verankert
Neugebauer hob zudem die rechtliche Verankerung von Bildungsstandards
im österreichischen Schulsystem (derzeit in der vierten und achten
Stufe der Volks- und Hauptschule sowie der allgemein bildenden
höheren Schule) als positives Signal hervor. "Als wichtiges
Instrument zur Qualitätssicherung", so Neugebauer, sollen sie
regelmäßig umfassende und objektiv festgestellte Ergebnisse zu den
Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler liefern, um entsprechende
Steuerungen und Planungen im Bildungsbereich vornehmen zu können. Die
Projektphase für diese Bildungsstandards - die bereits Thema eines
Unterausschusses des Unterrichtsausschusses waren - ist nun bereits
mehrere Jahre gelaufen, nun gelte es, die Standards zu
implementieren. Neugebauer wies darauf hin, dass die bisherigen
Versuche eine hohe Beteiligung und ein positives Engagement der
Beteiligten an den Schulen aufzeigen.
Lehre mit Matura eröffnet neue Chancen für die Jugend
Neue Chancen für die Jugend eröffnen sich auch mit einer Novelle des
Berufsreifeprüfungsgesetzes, welche die Einführung der "Lehre mit
Matura" beziehungsweise der "Berufsmatura" ermöglicht. "Die
Ausweitung der Zugangschancen zur Berufsreifeprüfung trägt somit dazu
bei, die Attraktivität der Lehre zu erhöhen. Damit wird ein weiterer
Schritt zur Verbesserung der dualen Ausbildung gesetzt", so
Neugebauer.
"Insgesamt werden damit wesentliche Punkte des
Regierungsübereinkommens mit Leben erfüllt und damit wichtige
Beiträge zur Qualitätssicherung und -steigerung unseres Schulsystems
gesetzt", schloss der ÖVP-Bildungssprecher.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at
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