- 12.06.2008, 13:29:34
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GRAS: Hahns liberales Image bröckelt
Die Grünen & Alternativen StudentInnen fordern freie, offene und demokratische Unis
Wien (OTS) - "Die von Minister Hahn vorgelegten Eckpunkte zur
Universitätsreform lösen keine Probleme der Unis sondern
verschlechtern die Situation der Studierenden", fasst Huem Otero,
Aktivistin der GRAS (Grüne & Alternative StudentInnen), die neuesten
Pläne von Minister Hahn zusammen.
Freigabe von Studiengebühren für ausländische Studierende,
Zugangsbeschrängungen, alleinige Beschickung von Uniräten durch das
Ministerium und Änderungen bei der RektorInnenwahl zeigen deutlich
die undemokratische und studierendenfeindliche Ausrichtung des neuen
Gesetzes. "Ziel ist es offenbar, junge Menschen von den Unis
auszusperren und den Einfluss des Ministeriums zu erhöhen", ist auch
Regina Bösch (GRAS) überzeugt, "außerdem wird die sogenannte
Uni-Autonomie nun zur vollkommenen Farce."
Hahn disqualifiziere sich alleine schon durch das Chaos rund um die
Erstellung des Gesetzesentwurfes: "Betonieren, Zumauern, wesentliche
Entwicklungen verschlafen", kommentiert Huem Otero. Diese "Reform"
habe diesen Namen nicht verdient. "Hahn wird seine liberale Fassade
nun nicht mehr aufrecht halten können. Seine beratungs- und
argumentationsresistente Reformpolitik entlarvt ihn endgültig als
unreflektierten Kronprinz Gehrers verfehlter Bildungspolitik."
"Die Grünen & Alternativen StudentInnen werden jetzt erst recht gegen
Zugangsbeschränkungen, Studiengebühren und gegen dieses Gesetz
kämpfen. Wir wollen freie, offene und demokratische Unis!" schließt
Regina Bösch.
Rückfragehinweis:
GRAS - Grüne und Alternative StudentInnen, Lindengasse 40, 1070 Wien. 01/52125215
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