Kuntzl: Papamonat statt Vatertag

SPÖ-Familiensprecherin fordert rasche Umsetzung

Wien (SK) - Anlässlich des bevorstehenden Vatertages bekräftigte SPÖ-Familiensprecherin Andrea Kuntzl die Forderung nach ehebaldiger Einführung des Papamonats: "Wir brauchen einen Papamonat statt bloß eines Vatertags." Kuntzl pocht damit auf die rasche Umsetzung eines familienpolitischen Anliegens, das sie bereits in Oppositionszeiten gemeinsam mit den Kinderfreunden entwickelt hatte und seither vehement vertritt. "Ich appelliere an unseren Koalitionspartner, diesen Wunsch vieler junger Väter, der ein wichtiger Schritt zur Unterstützung aktiver Vaterschaft wäre, gemeinsam unverzüglich umzusetzen", so Kuntzl am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Ein Papamonat wäre eine wichtige Chance für Väter, vom ersten Tag an, eine intensive Bindung zu ihren Kindern aufzubauen und die neue Lebensphase in einer gleichberechtigten Partnerschaft mit ihrer Frau zu beginnen. Dieses gesellschaftspolitisch so dringende und wertvolle Angebot könnte bei entsprechenden politischen Willen bereits in wenigen Wochen im Parlament beschlossen werden.

Als außerordentlich begrüßenswert bezeichnete Kuntzl die Initiative von Sozial- und Männerminister Erwin Buchinger, am 23. Juni zu einer internationalen Väterkonferenz einzuladen und damit dem Anliegen nach besserer Unterstützung der aktiven Vaterschaft Nachdruck zu verleihen. "Minister Buchinger weiß, dass junge Männer heute eine aktivere Rolle in der Kindererziehung einnehmen wollen und dies zu unterstützen eine der zentralen familienpolitischen Herausforderungen unserer Zeit darstellt", so die SPÖ-Familiensprecherin.

Positiv wertet Kuntzl auch die Aussagen der Wiener Wirtschaftskammer, die sich der Einführung eines Papamonats nicht mehr verschließt und das Potential an zufriedenen MitarbeiterInnen für das Unternehmen anerkennt. "Ich hoffe, dass diese erfreulichen Signale aus den Reihen der Wirtschaft auch innerhalb der ÖVP entsprechende Wirkung zeigen werden", so Kuntzl abschließend. (Schluss) sl

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