- 03.06.2008, 12:13:50
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Leidwein neuer Vorsitzender des ÖVAF-Fachbeirates
Wichtiger Projektträger für interdisziplinäre Forschungsprojekte
Wien (AIZ) - Alois Leidwein wurde vor wenigen Tagen zum
Präsidiumsmitglied und neuen Vorsitzenden des Fachbeirates der
Österreichischen Vereinigung für Agrar-, Lebens- und
Umweltwissenschaftliche Forschung (ÖVAF) gewählt. Die ÖVAF wurde 1977
auf Initiative des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft
mit dem Ziel gegründet, als Drehscheibe, Koordinationsstelle und
Impulsgeber für die agrarwissenschaftliche Forschung in Österreich zu
fungieren. Seit ihrem Bestehen ist die ÖVAF auch Projektträger für
interdisziplinäre Forschungsprojekte. Ein wichtiger Grundauftrag der
ÖVAF ist die wissenschaftliche Politikberatung ihrer Mitglieder, zu
denen neben dem Agrarressort auch das Wissenschafts- und das
Verkehrsministerium sowie die Landesregierungen gehören.
Präsident der ÖVAF ist seit 2004 der Forschungsbeauftragte des
Lebensministeriums, Univ.-Prof. Leopold März. Vizepräsidenten sind NÖ
Agrarlandesrat Josef Plank, der Generalsekretär des
Lebensministeriums, Reinhard Mang, sowie der ehemalige Rektor der
Universität für Bodenkultur, Univ.-Prof. Hubert Dürrstein.
Seit ihrem Bestehen bedient sich die ÖVAF eines Fachbeirates.
Dessen Mitglieder fungieren als Leiter eines Fachknotens in diesem
Netzwerk, das durch die Geschäftsstelle unterstützt wird. Damit
verfügt die ÖVAF über eine Struktur, die es ermöglicht, breite
wissenschaftliche Kompetenz abzudecken. Somit kann sie rasch
interdisziplinäre Expertisen zur Verfügung stellen und andererseits
die Basis für strategische Disziplinen übergreifende Probleme
identifizieren und bearbeiten.
Leidwein sieht die Bestellung als Herausforderung: "Das Netzwerk
der ÖVAF gibt uns die Möglichkeit, vorausschauend und unabhängig von
der Tagespolitik Themen zu behandeln und interdisziplinäre
wissenschaftliche Forschungsprojekte zu initiieren", so der neue
Fachbeirats-Vorsitzende. Leidwein hat an der Universität Wien
Rechtswissenschaften und an der BOKU Landwirtschaft studiert. Er ist
Autor zahlreicher agrarrechtlicher und agrarpolitischer Beiträge und
des Standardwerks für Agrarjuristen "Europäisches Agrarrecht"
(www.agrarrecht.at). Leidwein war von 1991 bis 2002 im
Österreichischen Bauernbund als agrarpolitischer Referent und später
als Büroleiter sowie zwischen 1994 und 2002 als Generalsekretär der
Jungbauernschaft tätig. Von 2002 bis 2006 war er Attaché für Agrar-
und Umweltangelegenheiten an der Ständigen Vertretung Österreichs bei
den internationalen Organisationen in Genf. Seit Herbst 2007 ist er
Leiter der Stabsstelle Innovation und Kooperationen, in der AGES im
Bereich Landwirtschaft mit der Aufgabe der Konzeption und
Koordination bereichsübergreifender und interdisziplinärer
Forschungs- und Beratungsprojekte.
(Schluss)
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