- 28.05.2008, 12:26:34
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ARBÖ: Ausgleich für Pendler viel zu niedrig - ARBÖ-Unterschriftenaktion läuft weiter
Für höhere Pendlerpauschale kann sich durchschnittlicher Pendler nur 4 Liter Diesel kaufen - im Monat!
Wien (OTS) - Das Entlastungspaket der Regierung ist für den ARBÖ
viel zu niedrig ausgefallen. "Wir setzen die
Protestunterschriftenaktion unter www.arboe.at weiter fort, damit die
Nationalratsabgeordneten das Regierungspaket noch kräftig
aufbessern", kündigt ARBÖ-Generalsekretär Peter Stuppacher an. Bis
heute Vormittag hatten sich schon 48.000 Menschen unter www.arboe.at
eingetragen.
"Einem Pendler mit 2.000 Euro Bruttogehalt, der täglich 40 km zur
Arbeit fährt (80 km hin und retour), bringt die geplante Erhöhung der
Pendlerpauschale maximal 5,17 Euro im Monat. Auf dieser Strecke hat
er aber Sprit-Mehrkosten von 46,75 Euro im Monat. Für die fünf Euro
kann man sich nicht einmal vier Liter Diesel kaufen. Das ist der
berühmte Tropfen auf den heißen Stein. (Bei diesem Beispiel wird die
kleine Pendlerpauschale unterstellt. Beim großem Pendlerpauschale ab
60 km sind es 14,04 Euro im Monat mehr - bei Sprit-Mehrkosten von
70,08 Euro im Monat! Für die 14 Euro kann man sich knapp 10 Liter
Diesel leisten.) - Siehe beigefügte Tabelle.
"Für Pendler muss es einen deutlich kräftigeren Teuerungsausgleich
geben", fordert der ARBÖ. Schließlich fließen dem Finanzminister
allein durch die jüngste Mineralölsteuererhöhung zusätzlich 440
Millionen Euro im Jahr in die Kassa. Am besten wäre es, die
Pendlerpauschale zu erhöhen und in einen Absatzbetrag umzuwandeln.
Damit verringert sich die Steuer selbst und nicht nur (wie bei der
Pauschale) die Bemessungsgrundlage für die Steuer. Zudem macht sich
der ARBÖ für eine Verbesserung für die Kleinstverdiener stark.
Zustimmung kommt vom ARBÖ, dass die Regierung schon im Juli den
Teuerungsausgleich umsetzen wird. Auch die Erhöhung des
Kilometergeldes um vier Cent auf 42 Cent ist aus ARBÖ-Sicht
akzeptabel. Die Autofahrerorganisation wird auch der Einladung der
Regierung Folge leisten, für mehr Transparenz zu sorgen.
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